Ferienspaß 2018 Mit den Fürstenauer Pfadfindern durch die Nacht wandern

Von Gesa Hustede

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Bevor die Dämmerung einsetzte, vergnügten sich die Ferienkinder mit allerlei Spielen. Foto: Gesa HustedeBevor die Dämmerung einsetzte, vergnügten sich die Ferienkinder mit allerlei Spielen. Foto: Gesa Hustede

gehu Fürstenau. Mutig wie Tiger waren die Ferienkinder an dem Abend, als die Pfadfinder des Stammes „Armin“ aus Fürstenau sie zur Nachtwanderung gerufen haben. Gemeinsam ging es von der IGS zuerst einmal in einem kleinen Fußmarsch zur Hütte am Pfadfinderteich im Sande.

Dort angekommen, gab es zu Anfang von den Pfadfindern eine kleine Anweisung für den Verlauf des Abends, bevor alle Teilnehmer die Umgebung erkunden und spielen konnten. Während Bratwürstchen auf dem Grill brutzelten, haben die Ferienkinder ein Wettrennen veranstaltet und Blätter den passenden Bäumen und Sträuchern zugeordnet. Farn, Eiche und Brennnessel waren schnell erraten, bei Holunder, Haselnuss und Kastanie wurde es schon schwerer. Nach all dem Laufen und Denken musste eine kleine Pause her. Gut, dass nun die Würstchen riefen.

Knicklichter weisen den Weg

Nach der Stärkung war es endlich dunkel genug, um die Nachtwanderung zu starten. Aufregend! In zwei Gruppen aufgeteilt, ging die erste Gruppe los. Den Weg markierten die Abenteurer mit bunt-leuchtenden Knicklichtern. So konnte die zweite Gruppe, die etwas später startete, ihnen auch im Dunkeln folgen. Aufmerksam mussten die Kinder sich nach den Knicklichtern umsehen. Mal lagen sie im Gras, mal hingen sie an Bäumen. Als sie schließlich einen großen Ring aus zwei Knicklichtern fanden, war klar, dass sich hier in der Nähe die erste Gruppe versteckt haben musste. Diese ließ es sich natürlich nicht nehmen, ihre Kameraden ordentlich zu erschrecken. Danach wurde gewechselt. Die zweite Gruppe marschierte ab jetzt vor, verteilte Knicklichter und versteckte sich anschließend.

Auch eine Mutprobe galt es zu bestehen

Bevor die erste Gruppe zum Suchen loszog, gab es noch eine kleine Mutprobe. 50 Meter allein oder auch zu zweit mussten die Teilnehmer dafür im Dunkeln zurückgelegen. Gruselig! Schließlich folgte auch die erste Gruppe den Knicklichtern und wurde von der zweiten Gruppe erschreckt. Als alle wieder zusammen waren, ging es auch schon zurück zur IGS.


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