Gemeinderat lehnt Antrag ab Poller am Birkenweg in Berge bleiben stehen

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Fürstenau Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Keine Durchfahrt: Der Verbindungsweg zwischen Tannenweg und Birkenweg bleibt für Autos gesperrt. Foto: Mirko NordmannKeine Durchfahrt: Der Verbindungsweg zwischen Tannenweg und Birkenweg bleibt für Autos gesperrt. Foto: Mirko Nordmann

Berge. Der Verbindungsweg zwischen Tannenweg und Birkenweg in Berge bleibt weiter für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Steuerberaterin hatte bei der Gemeinde beantragt, die Sperrung aufzuheben, damit Kunden ihr Büro besser erreichen könnten.

Kurz vor dem Steuerberatungsbüro am Birkenweg versperren drei Holzpfosten Autos die Weiterfahrt. Dabei werden Ortsunkundige von ihren Navigationsgeräten genau dorthin gelotst, wenn sie die Adresse des Steuerberatungsbüros als Zielort eingeben. Dass die Adresse nur über die Route Tannenweg/Am Elskenberg/Birkenweg erreichbar ist, scheinen die Navis nicht zu wissen.

Daher hatte die Steuerberaterin beantragt, die Poller zu entfernen oder zumindest den gesperrten Bereich mit einem Sackgassenschild zu kennzeichnen und zusätzliche braune Hinweisschilder mit der Aufschrift „Steuerberaterin“ als Wegweiser aufzustellen.

Beides lehnten die Gemeinderatsmitglieder einstimmig ab. Wie Bürgermeister Volker Brandt in der jüngsten Ratssitzung erklärte, seien die Poller seinerzeit per Ratsbeschluss aufgestellt worden. Dadurch sollte der Verkehr im Bereich des Tannenweges und des Wacholderweges beruhigt werden. Weitere braune Hinweisschilder lehnten die Ratsmitglieder ebenfalls ab. „Es gibt andere Gewerbebetriebe in Wohngebieten, die nicht ausgeschildert sind“, sagte Brandt. Daher gebe es in der Sache seitens der Gemeinde nichts zu veranlassen.

Erfolg hatte der Antrag von zwei Anwohnerfamilien, die im Einfahrtsbereich Hekeser Straße (K121)/Pollenweg wohnen. Sie hatten beantragt, dass ein etwa 100 Meter langer Gemeindeweg im Kreuzungsbereich für den Durchgangsverkehr gesperrt wird. Die Ratsmitglieder sprachen sich einstimmig für eine Sperrung aus, weil der Landkreis Osnabrück den Einmündungsbereich bei Instand- und Sanierungsmaßnahmen der K121 umgestaltet hatte, sodass Autofahrer nun besser auf oder von der Kreisstraße abbiegen können. Die künftig für den Durchgangsverkehr gesperrte Gemeindestraße soll nur noch als Zufahrt für die anliegenden Häuser genutzt werden. Am Ende des Weges werden rot-weiße Poller aufgestellt. Außerdem werden im Kreuzungsbereich ein Verkehrsspiegel und ein Hinweisschild „Keine Wendemöglichkeit“ angebracht.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN