27 Jahre unermüdlich im Einsatz Fürstenauer Kita St. Georg verabschiedet Ida Zielke

Von Maria Kohrmann-Unfeld

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Große Gesellschaft bei einer kleinen Feierstunde: Nicht nur die Mädchen und Jungen der Fürstenauer Kindertagessstätte St. Georg verabschiedeten sich von Ida Zielke (Mitte), die 27 Jahre als Raumpflegerin im Kindergarten beschäftigt war. Foto: Maria Kohrmann-UnfeldGroße Gesellschaft bei einer kleinen Feierstunde: Nicht nur die Mädchen und Jungen der Fürstenauer Kindertagessstätte St. Georg verabschiedeten sich von Ida Zielke (Mitte), die 27 Jahre als Raumpflegerin im Kindergarten beschäftigt war. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

mkun Fürstenau. In einer kleinen Feierstunde verabschiedete die evangelisch-lutherische Kindertagesstätte St. Georg Fürstenau mit Ida Zielke eine „Frau der ersten Stunde“ in den Ruhestand.

„In den 27 Jahren deiner Tätigkeit im Reinigungsdienst musstest du dich immer wieder neuen Herausforderungen stellen und hast dabei stets die Ruhe bewahrt. Das ist deine Stärke“, hob Kita-Leiterin Astrid Dennig in ihrer Abschiedsrede hervor. Für die Kirchengemeinde St. Georg sprach Pastorin Anke Kusche der scheidenden Mitarbeiterin ein herzliches Dankeschön aus: „Sie haben in all den Jahren eine starke Leistung erbracht.“

Eine kunterbunte Kinderschar hatte auf dem Schulhof im Atrium Platz genommen. Ida Zielke hatte einen Ehrenplatz und schaute auf die vielen Jungen und Mädchen mit ihren Erziehern und weiteren Gästen. Nach der Begrüßung ging Astrid Dennig auf den zuverlässigen, unermüdlichen Einsatz von Ida Zielke ein. Sie begann ihre Tätigkeit im März 1991, als zunächst zwei Gruppen den Kindergarten besuchten. 1994 wurde die dritte Gruppe eingerichtet, und 2001 folgte die Nachmittagsgruppe. Immer wieder wurde Ida Zielke vor neue Herausforderungen gestellt, wie zum Beispiel die Umstellung von der Elektroheizung zur Gasheizung und der Bau der Kinderkrippe. Viel zu tun gab es auch für Ida Zielke und ihre Kolleginnen nach dem Brand in der Kita. Und aktuell finden wieder Baumaßnahmen statt. „Wir werden dich sehr vermissen“, schloss die Kita-Leiterin ihre Laudatio.

Die weitere Gestaltung des Vormittags übernahmen die Kindergartenkinder. So hatten die Spielzimmerkinder mit Ute Thamm, Nadine Menke und Marie Fänger ein musikalisches Singspiel vorbereitet. Mit Besen, Eimer und Putzlappen bewaffnet, sangen sie „Wer will fleißige Putzfrauen seh’n, der muss zu unserer Ida gehen“. Die Kinder der Wortwerkstatt überreichten gemeinsam mit Christiane Heckmann, Jessica Daemberg und Oliver Prause einen Blumenkorb, und die Atelierkinder hatten mit Caroline Dieckmann und Kristin Scheiper ein blumiges Kunstwerk geschaffen.

Die Theaterkinder hatten mit Silke Gerweler eine Blumenvase gestaltet. Für den Kirchenkreis sprach Sarah Harris ein Dankeschön für die tagtägliche Arbeit aus, weshalb sich die Kinder in dem größer werdenden Haus wohlfühlen können. Nicole Seifert vom Elternbeirat zeigte sich beeindruckt von der langjährigen Betriebstreue. Auch Gabriele Laurisch und Sabine Saupe überraschten ihre Kollegin mit einem Blumenpräsent.

Zum Abschluss sangen alle gemeinsam den Kanon „Das wünsch ich sehr, dass immer einer bei mir wär, der lacht und spricht: Fürchte dich nicht“, begleitet von Carolin Heymann mit der Gitarre.


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