Schulentlassung 2018 Berger Oberschule würdigt auch das soziale Engagement

Von Heinz Benken

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Schulleiter Gerd Beckmann, die didaktische Leiterin Marion Schwegmann (von links) und die Klassenlehrer zeichneten die jeweils Klassenbesten und drei sozial besonders engagierte Jugendliche aus. Weiter von links: Klassenlehrer Urs Goebeler, Henrike Weser (10b), Klassenlehrer Johannes Thobe, Michelle Lass (10b), Phil Nichting (10a), Johanna Konradi (10a), Klassenlehrerin Jana Koddenberg und Lena Reichstein (10a). Foto: Heinz BenkenSchulleiter Gerd Beckmann, die didaktische Leiterin Marion Schwegmann (von links) und die Klassenlehrer zeichneten die jeweils Klassenbesten und drei sozial besonders engagierte Jugendliche aus. Weiter von links: Klassenlehrer Urs Goebeler, Henrike Weser (10b), Klassenlehrer Johannes Thobe, Michelle Lass (10b), Phil Nichting (10a), Johanna Konradi (10a), Klassenlehrerin Jana Koddenberg und Lena Reichstein (10a). Foto: Heinz Benken

Berge Die Zeit war das Leitmotiv der Entlassungsfeier der Jahrgänge 9 und 10 der Oberschule am Sonnenberg in Berge. Ihren Auftakt nahm die Feier mit einem Gottesdienst in der Lutherkirche, bevor es in er Schule mit Musik- und einer Tanzvorführung weiter ging.

Die Zeit sei auch an der seit 2012 bestehenden Oberschule nicht spurlos vorübergegangen, wurde in den Redebeiträgen verdeutlicht. Schulleiter Gerd Beckmann erinnerte unter dem Schlagwort „Wie schnell die Zeit vergeht“ an die Schulanfänger, die sich zunächst kindlich auf die Schule freuen, im Laufe der Zeit, nicht immer nur mit Freude, aber lernen, sich den Leistungsanforderungen ebenso zu stellen wie den sozialen Ansprüchen.

Soziale Kompetenz wichtig

Mit dem Heranwachsen der Jugendlichen werde die soziale Kompetenz immer bedeutender. Beckmann verwies auf die dazu gehörende Kritikfähigkeit, die auch verlange, die andere Seite zu hören, und auf das nicht Aufgeben in schwierigen Situationen: „Auch nach einer Niederlage kommt ein Sieg“, ermunterte der Schulleiter mit einem kleinen Hinweis auf die Fußballweltmeisterschaften. „Und habt Euer Herz auf dem rechten Fleck“, wünschte er mit viel Nachdruck seinen ehemaligen Schülern.

Gute Ideen für das Gestalten

Für den Schulträger gratulierte Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken den Schulabgängern zum erfolgreichen Abschluss der Schulzeit. Er nannte „Morgen“ als häufigen genutzten Alltagsbegriff der Zeit. „Morgen wartet auf uns alle, und morgen dürft und müsst Ihr mehr entscheiden als in Eurer Schulzeit.“ Trütken wünschte den Jugendlichen viele gute Ideen für das Gestalten des Morgen.

Die Vorsitzende des Schulelternrats, Sylvia Fasthoff, nannte die Schulzeit eine wichtige Entwicklungsphase der Heranwachsenden zu jungen Erwachsenen. „Ich bin sicher, dass jeder von Euch seinen eigenen Weg finden wird.“

Sonja Brunneke, Vorsitzende des Fördervereins, machte den Jugendlichen Hoffnung auf viele helfende Menschen in ihrer Umgebung: „Ihr werdet nicht im Regen stehen gelassen.“

Lindsay von Dreele, stellvertretende Schülersprecherin, dankte den Lehrern für ihre pädagogische Arbeit und wünschten ihren Schulkameraden viel Glück auf dem weiteren Lebensweg.

Oberschulstandort gefestigt

Für das Lehrerkollegium thematisierte Johannes Thobe, Klassenlehrer der 10 a, auch die Skepsis, die bei der Einführung der Oberschule vor sechs Jahren geherrscht habe. Sogar der Begriff Versuchskaninchen sei wegen neuer Förder- und Unterrichtspläne gefallen, doch habe sich der Oberschulstandort Berge festigen und behaupten können.

An der Oberschule Berge werden nicht nur die Klassenbesten ausgezeichnet, zudem wird auch das soziale Engagement gewürdigt. Klassenbeste sind Lena Reichstein (10a) und Henrike Weser (10b). Für ihr soziales Engagement ausgezeichnet wurden Michelle Lass (10b), Johanna Conradi 10a und Phil Nichting (10a) als „Chef“ der Schülerfirma.


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