Schnatgang mit vielen Infos Markgenosschenschaft Fürstenau kauft 20 Hektar Wald

Von Jürgen Schwietert

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Die Markgenossenschaft „All use“ hatte zum Schnatgang eingeladen. Foto: Jürgen SchwietertDie Markgenossenschaft „All use“ hatte zum Schnatgang eingeladen. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Mit Infos zu den neu erworbenen Flächen der Markgenossenschaft Fürstenau „All use“ begann der traditionelle Schnatgang.

Zum Auftakt des Schnatgangs hieß Helmut Kamlage für den Vorstand eine große Zahl von Teilnehmern willkommen – darunter auch viele Kinder. Er freute sich zudem über die Abordnung der Markgenossenschaft Heger Laischaft mit Martin Zerhusen und Franz-Peter Heidenreich aus Osnabrück. Seitens des Forstamtes waren die Förster Hermann Bönisch und Anne Wittenberg dabei. Ein weiteres Willkommen galt den Abordnungen befreundeter Vereine. Am Rande der Maiburg gelang es dem Vorstand, rund 20 Hektar Waldflächen zu erwerben und für eine weitere große Fläche das Vorkaufsrecht zu erhalten.

Dann ging es mit dem Bus zunächst in Richtung Dalum, um die neu erworbenen Flächen in Augenschein zu nehmen. Dort begrüßte Förster Hermann Bönisch die Teilnehmer. Er stellte außerdem Anne Wittenberg, seine designierte Nachfolgerin, vor. Die junge Försterin zeigte sich im Laufe des Ganges begeistert von den in der Regel gut gepflegten Waldungen, aber auch von den teilnehmenden Mitgliedern und Gästen.

Bönisch: Einen Glücksgriff gemacht

Sodann stellte Hermann Bönisch die erste frisch erworbenen Fläche mit ihrem Bestand von etwa 35-jährigen Lärchen sowie einigen Kiefern und Douglasien vor. „Mit dem Kauf dieser fast zehn Hektar gepflegten Waldfläche habt ihr einen Glücksgriff gemacht“, betonte Hermann Bönisch. Die dort gut funktionierende natürlich Waldverjüngung sei ein weiterer Vorteil. Zweite Station war eine ebenfalls neu erworbene Fläche mit einem etwa 50-jährigen Bestand, in dem schon erste Erntemaßnahmen erfolgen können. Hier werde demnächst ein Harvester – ein Holzvollernter – seine Arbeit aufnehmen und Rückegassen frei räumen. Hier sei in wenigen Jahren eine Durchforstung sinnvoll, erläuterte Hermann Bönisch. Derzeit sei es nicht sinnvoll, Fichte auf den Markt zu bringen, denn Sturm Friederike habe für viel Fallholz gesorgt.

Sandabbau fängt Kosten auf

Von dieser Fläche aus ging es durch die Waldungen an der Sandgrube vorbei zum traditionellen Rastplatz. Der Erlös aus dem Sandabbau fange Kosten in Jahren mit geringem Holzertrag auf, berichtete der Förster. In den nicht mehr genutzten Förderbereichen habe sich inzwischen eine standortgerechte Flora und Fauna entwickelt. Zum Abschluss gab es die traditionelle Erbsensuppe aus der Gulaschkanone Raskob, das passende Getränk vom Hotel Wilken und musikalische Untermalung am Schifferklavier durch Dieter Wegener.


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