Kommune alarmiert die Polizei Stacheldraht auf den Wanderwegen in Bippens Maiburg

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Im Waldgebiet Maiburg sind Wege mit Baumstämmen, Ästen und neuerdings sogar mit Stacheldraht versperrt worden – offenbar, um Radfahrer und Mountainbiker abzuschrecken. Symbolfoto: colourbox.deIm Waldgebiet Maiburg sind Wege mit Baumstämmen, Ästen und neuerdings sogar mit Stacheldraht versperrt worden – offenbar, um Radfahrer und Mountainbiker abzuschrecken. Symbolfoto: colourbox.de

Bippen. Unbekannte haben Äste, Baumstämme und neuerdings Stacheldraht auf die Wanderwege im Waldgebiet Maiburg gelegt. Sie wollen verhindern, dass Mountainbiker die Strecke nutzen. Die Gemeinde will sich nun mit der Polizei in Verbindung setzen.

Wie Bürgermeister Helmut Tolsdorf in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates erklärte, verstehe er zwar, dass es nicht gut sei, wenn Mountainbiker beispielsweise die Hexentreppe herunterführen. Das müsse in der Tat nicht sein. Gleichwohl könne es nicht sein, dass nun auch noch Stacheldraht auf den Wegen ausgelegt werde. Das sei die „Krönung“ und ebenso wenig akzeptabel wie das Versperren der Wege mit Ästen und Baumstämmen überall in der Maiburg. Fast jeden Tag würden neue Sperren eingerichtet, wie Hinweise von Spaziergängern belegten. „Wir kriegen regelmäßig Nachrichten darüber“, so Helmut Tolsdorf.

Auch für Wildtiere eine Gefahr

Die Flächen in der rund 1000 Hektar großen Maiburg befinden sich sowohl im öffentlichen als auch im privaten Besitz. Hier will die Gemeinde nun klären, wie sie weiter vorgehen kann. Unter anderem wolle sich die Kommune mit dem Polizeikommissariat in Bersenbrück in Verbindung setzen, um die Möglichkeiten auszuloten, so der Bürgermeister. Auch werde die Kommune mit den Jägern sprechen. Schließlich sei der Stacheldraht auch eine Gefahr für Wildtiere. Die Mitglieder des Rates waren ebenfalls erschrocken darüber, dass inzwischen auch Stacheldraht ausgelegt wird. Das gehe entschieden zu weit, hieß es.


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