Sieben Feuerwehren im Einsatz Fachwerkhaus in Fürstenauer Innenstadt in Brand geraten

Jürgen Schwietert und Jürgen Ackmann

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Fürstenau Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


jesc Fürstenau. Bei einem Großbrand in Fürstenau an der Schwedenstraße ist der rückwärtige Gebäudeteil eines Fachwerkhauses komplett vernichtet worden. Das Feuer griff auch auf ein Nachbargebäude über und beschädigte es schwer. Ein weiteres Haus ist verqualmt.

Am Freitag um 13.18 Uhr gab es Sirenen- und Funkalarm für Feuerwehren aus der Samtgemeinde Fürstenau. Gemeldet wurde starke Rauchentwicklung auf der rückwärtigen Seite des Hauses Nummer 14. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Gebäudeteil in voller Ausdehnung.

Im Einsatz waren 115 Feuerwehrleute aus Fürstenau, Bippen, Schwagstorf, Ohrermersch/ Ohrte und Vechtel sowie Drehleiterteams aus Ankum und Haselünne. Ebenfalls vor Ort waren Beamte der Polizeistation Fürstenau, das Technische Hilfswerk Meppen und die DRK Bereitschaft..

Schaden weit über 100.000 Euro

Die Helfer bauten die Wasserversorgungen von mehreren Unterflurhydranten aus auf. Weiterhin nutzten die Wehren Wasser aus dem Schlossteich. Die vereinten Kräfte schützten die neben liegenden Gebäude, konnten aber aufgrund der engen Bebauung das Übergreifen auf ein Nachbarhaus nicht verhindern. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen waren zudem mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz.

Noch ist die Höhe des Schadens nicht bekannt, der nach ersten Schätzung weit über 100000 Euro liegen dürfte. Auch die Brandursache ist ungeklärt. Für die Dauer des Einsatzes wurden die Schwedenstraße und die Burgstraße gesperrt.

Die Polizei beschlagnahmte noch am Nachmittag die beiden betroffenen Gebäude und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Feuerwehren beendeten ihre Löscharbeiten gegen 15.30 Uhr.

Bereits im August 2013 ist bei einem Großbrand ein historisches Gebäude in der Fürstenauer Innenstadt abgebrannt. Die Bewohner, darunter eine Frau mit einem Kleinkind, konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, wie Zeugen damals berichteten. 130 Feuerwehrleute waren im Einsatz und retteten wenigstens die Nachbarhäuser vor einem Übergreifen der Flammen.

Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert konnte aber nicht mehr gerettet werden. Es ist inzwischen abgerissen worden. Wie die Baulücke im Herzen Fürstenaus geschlossen wird, ist noch immer nicht geklärt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN