Baugebiet Kollenpohl Häuslebauer in Fürstenau können bald loslegen

Von Jürgen Ackmann

Im September gaben Vertreter der Kreissparkasse sowie der Stadt Fürstenau den Startschuss für die Vermarktung des Baugebietes Kollenpohl. Insgesamt stehen dort rund 60 Baugrundstücke zur Verfügung, von denen ein großer Teil von der Kreissparkasse vermarktet wird. Archivfot: Lena KoldeIm September gaben Vertreter der Kreissparkasse sowie der Stadt Fürstenau den Startschuss für die Vermarktung des Baugebietes Kollenpohl. Insgesamt stehen dort rund 60 Baugrundstücke zur Verfügung, von denen ein großer Teil von der Kreissparkasse vermarktet wird. Archivfot: Lena Kolde

Fürstenau. Auch in Fürstenau gibt es Bedarf an Bauplätzen und Wohnungen. Der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt beriet nun über die Bebauungspläne „Kollenpohl“ und „Östlich Konrad-Adener-Straße“. Ein Überblick.

Wie berichtet, hat die Stadt Fürstenau bereits 2006 den Bebauungsplan „Kollenpohl“ als Satzung beschlossen. Angesichts der steigenden Nachfrage hat sich die Stadt inzwischen entschlossen, dort rund 60 weitere Bauplätze zu erschließen, die zu einem größeren Teil von der Kreissparkasse vermarktet werden.

Da der Bebauungsplan „Kollenpohl“ aus heutiger Sicht eine Reihe von gestaltungsrelevanten Festsetzungen enthält, die potenzielle Bauherrn einengen und deren Ansprüchen nicht mehr entsprechen, haben sich Verwaltung und Kommunalpolitik entschlossen, einen größeren Spielraum bei der Gestaltung der Häuser zuzulassen. So sind bisher beispielsweise keine Pult- und Flachdächer möglich.

Keine größeren Einwände

Die Stadt Fürstenau leitete deshalb gleich für das komplette Gebiet ein Änderungsverfahren ein. Die Pläne lagen vom 5. April bis zum 7. Mai im Schloss aus. Größere Einwände von den Träger öffentlicher Belange gab es nicht – auch nicht aus den Reihen der Grundstückseigentümer im Kollenpohlgebiet, die schon gebaut haben.

In seiner jüngsten Sitzung in dieser Woche empfahl der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt dem Stadtrat nun, den Abwägungsvorschlägen zustimmen. Weiterhin empfahl das Gremium, die Änderung des Bebauungsplanes als „Kollenpohl“ als Satzung zu beschließen. Das wird der Stadtrat mit großer Wahrscheinlichkeit am 26. Juni auch tun.

Baustraße ende Juni fertig?

Wie Fachdienstleiterin Monika Kolosser in der Sitzung auf Nachfrage von Jürgen Frantzen berichtete, wird die Baustraßen nebst weiteren Erschließungsmaßnahmen für die rund 60 Grundstücke vermutlich bis Ende Juni fertiggestellt sein. Anschließend erfolge die Abnahme durch die Behörden. Danach könnten die Bauherren und die von ihnen beauftragten Firmen loslegen.

Auch für die kleine, etwa 0,45 Hektar große Fläche im Bereich „Östlich der Konrad-Adenerau-Straße“ steht das Verfahren kurz vor dem Abschluss. Der Ausschuss empfahl ebenfalls die Änderung des Bebauungsplanes als Satzung zu beschließen. Auf der Fläche soll neben einem Wohngebäude auch ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden. Probleme mit dem benachbarten Netto-Markt gebe es nicht, hieß es im Ausschuss.