Plädoyer für das „Asterfeld“ Wiedersehen der Meisterkicker des TuS Berge

Da sind sie – die Meisterspieler des TuS Berge und ihre Nachfolger: Klaus Homm, Adolf Webering, Alfred Thale, Hans-Neithardt Hansch und Hermann Hengehold. Links sitzt Julian Zager, Enkel von Helmut Hömme, der den 93-Jährigen gefahren hat. Foto: Hermann SchohausDa sind sie – die Meisterspieler des TuS Berge und ihre Nachfolger: Klaus Homm, Adolf Webering, Alfred Thale, Hans-Neithardt Hansch und Hermann Hengehold. Links sitzt Julian Zager, Enkel von Helmut Hömme, der den 93-Jährigen gefahren hat. Foto: Hermann Schohaus

Berge. Das waren Zeiten. Die Fußballer des TuS Berge holten 1952 und 1953 jeweils den Kreismeistertitel. Die noch verbliebenen Akteure und einige Nachfolger treffen sich bis zum heutigen Tage.

Nun stand wieder eine Zusammenkunft der Meisterkicker des TuS Berge an. Sie endete mit der Eingabe an die Gemeinde, den Asterfeld-Sportplatz – den Ort des Geschehens 1952 und 1953 – nicht in ein Baugebiet umzuwandeln. Im Mai 1993 kamen die Meisterfußballer des TuS zum ersten Mal zu einer Wiedersehensfeier zusammen, seit 1998 gibt es die Treffen jährlich. Diesmal stand unter anderem ein Besuch im Museum Meyer-Haus auf dem Programm Hier präsentierte die Museumsbeauftragte Renate Simper ein Paar alte Fußballschuhe als Symbol des TuS Berge.

Laternenpfahl erinnert an Zechtour

Sie zeigte außerdem die Ausstellung „Alte Dorfbilder“, in der unter anderem das alte katholischen Küsterhaus an der Hauptstraße zu sehen ist, in dem der älteste Altmeister, Helmut Hömme, vor 93 Jahren zur Welt kam. Überdies erinnert ein Laternenpfahl in der Tempelstraße an ein Trio, das nach ausgiebiger Zechtour durch Berge hier einen aufrichtenden Halt fand. Weiterhin führte Ingo Hollener, der Vorsitzende des Heimatvereins, alte Filme vom Siegtor bei der Kreismeisterschaft vor sowie vom großen Dorffest im Jahr 1954.

Erinnerungsträchtige Sportstätte bewahren

Krönender Abschluss war ein Spargelessen im ehemaligen Besprechungsraum des Gasthofes Schohaus. Es endete mit einer Eingabe an den Rat der Gemeinde Berge, die erinnerungsträchtige Sportstätte „Asterfeld“ nicht für eine Neubaustelle verschwinden zu lassen. Die alten Kämpen aus Münster, Osnabrück, Löningen und Berge freuen sich auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.