Mehr Platz an der B 214 Vorbereitungen für Lidl-Umzug in Fürstenau im vollen Gang

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Hier an der B 214 soll demnächst ein neuer Lidl-Markt entstehen. Dafür wird derzeit die ehemalige Philipps-Markthalle dem Erdboden gleich gemacht. Foto: Jürgen SchwietertHier an der B 214 soll demnächst ein neuer Lidl-Markt entstehen. Dafür wird derzeit die ehemalige Philipps-Markthalle dem Erdboden gleich gemacht. Foto: Jürgen Schwietert

ja/jesc Fürstenau. Die Vorbereitungen für den Umzug des Discounters Lidl vom Fürstenauer Gewerbegebiet Utdrift an die B 214 (Fröhlkingstraße) ist im vollen Gang. Derzeit wird dafür eine leer stehende Markthalle dem Erdboden gleich gemacht. Wann genau der Umzug erfolgt, ist noch nicht bekannt.

Lange Zeit war das Gebäude an der B 214 ungenutzt. Zuletzt war dort ein Philipps-Markt angesiedelt. Zuvor betrieb der Vollsortimenter K&K einen Verbrauchermarkt. Er ist inzwischen auf die andere Straßenseite umgezogen.

Bereits vor einigen Wochen haben Bauarbeiter das das Pflaster vor dem Gebäude aufgenommen. Nun sind Abrissbagger dabei, dass Gebäude abzureißen. In einem nächsten Schritt ist geplant, für Lidl einen neuen Verbrauchermarkt mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 1300 Quadratmetern zu bauen. Wie berichtet, war Lidl das Platzangebot im Gewerbegebiet mit 800 Quadratmetern nicht ausreichend.

Im rechten Winkel zur B 214

Das neue Gebäude wird – anders als die alte Markthalle – im rechten Winkel zur Bundesstraße entstehen. Wann es genau bezugsfertig sein wird und wann Lidl eröffnet ist zumindest offiziell noch nicht bekannt.

Schon vor zwei Jahren hatte Lidl nach einem neuen Standort gesucht und das freie Gelände direkt gegenüber dem alten Philipps-Markt ins Auge gefasst. Das Vorhaben scheiterte aber an der raumordnerischen Beurteilung. Das Problem gibt es nun nicht. Die Fläche ist als Einzelhandelsstandort mit einer Verkaufsfläche von 1300 Quadratmetern zulässig. Allerdings musste die Lidl-Fläche als Sondergebiet gekennzeichnet werden.

Was wird aus dem alten Gebäude?

Während der Landkreis und auch andere Träger öffentlicher Belange wie der Wasserverband oder die IHK keine Einwände gegen den Lidl-Umzug haben, sah das beim Landkreis Emsland und den Gemeinden Lengerich und Freren anders aus. Die Kommunen wiesen darauf hin, dass bereits gegenwärtig rund 13 Prozent der Kunden in Fürstenau aus dem Emsland kämen. Mit dem Lidl-Umzug direkt an die B214 Richtung Emsland sei mit einer noch höheren Kundenfrequenz zu rechnen. Die Stadt Fürstenau hingegen sieht hingegen keine unzulässigen Beeinträchtigungen der Versorgungsstrukturen.

Und wie geht es mit dem demnächst leer stehenden Gebäude im Gewerbegebiet Utdrift weiter? Es gebe Verhandlungen wegen einer Nachnutzung“, teilte Monika Kolosser von der Fürstenauer Stadtverwaltung zu diesem Thema mit. Sie rechnet in nächster Zeit mit einer Entscheidung.


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