Geschichte spielerisch vermittelt Neu: Szenische Stadtführungen durch Fürstenau

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Sie werden die Geschichte der Stadt Fürstenau den Gästen im wahren Sinne des Wortes spielerisch nahebringen: die Stadtspieler. Foto: Uwe HöpkerSie werden die Geschichte der Stadt Fürstenau den Gästen im wahren Sinne des Wortes spielerisch nahebringen: die Stadtspieler. Foto: Uwe Höpker

Fürstenau. Mal was Neues: Die Stadt Fürstenau bietet in Kürze Gästeführungen mit Spielszenen an. Auf diese Weise will ein insgesamt elfköpfiges Team mittelalterliches Leben in Fürstenau rund um das Schloss Besuchern nahebringen.

Wie Sandra Fenstermann vom touristischen Informationsbüro berichtet, will die Stadt das neue Angebot mit zwei öffentlichen Veranstaltungen bekanntmachen. Am Sonntag, 3. Juni, 15 Uhr, ist die erste Aufführung geplant, am Samstag, 25. August, die zweite. Den Zuschauern würden unter anderem Szenen aus der Geschichte der Burg-und Hansestadt Fürstenau gezeigt. Das damalige Leben werde anschaulich dargestellt, so Sandra Fenstermann. Es werde außerdem viel zum Schmunzeln und Staunen geben. Die Spielorte variierten dabei, sodass es dem Zuschauer nie langweilig werde. Als Akteure sind bekannte Stadtführergesichter wie die Bischofsmagd Bendine Ziepelding oder die Cojohne (Nachtwächter) im Einsatz.

Auch die Theatergruppen sind dabei

Die Idee für das Mittelalterspektakel stammt aus den Reihen der Gästeführer – namentlich von Maria Kohrmann-Unfeld – sowie den Theatergruppen in Schwagstorf und Hollenstede. Die stünden auch abseits der traditionellen Aufführungen gerne auf der Bühne, so Sandra Fenstermann. Da habe es nahegelegen, den Gästen Fürstenaus Geschichte als Theaterspielszenen zu veranschaulichen. Ein Teil dieser Gruppe könne man übrigens seit einigen Jahren auch für die „Im-Wald-da-sind-die-Räuber-Tour“ buchen. Gäste, die auf der Draisinen-Strecke unterwegs seien, würde ganz stilecht überfallen. Dazu gebe es einen Räubertrunk. Die anderen Führungen wird es auch weiterhin geben. Eine davon ist die „Kaffee, aber bitte mit Sahne Tour“. Sie dauert zwei bis zweieinhalb Stunden und beinhaltet unter anderem den Besuch des einen oder anderen Fürstenauer Betriebes. Dort gibt es vom Kaffeelikör über Pralinen manches – und natürlich auch ein Stück Sahnetorte.

Wissenswertes über Sitten und Bräuche

Ebenfalls weiter im Angebot: das „Bischofsmahl“. Für diese Tour werden die Gäste von einem Cojohn begrüßt und vom Drost von Tambach bei einem Rundgang begleitet. Zum Abschluss gibt es im Torhaus ein festliches dreigängigen Bischofsmahl. Garniert wird das Ganze von Erzählungen des Drosts zwischen den Gängen, der zum Abschluss einen Fürstenauer Schlosstropfen serviert. Schließlich gibt es noch die Kinderführung „Plötzlich Prinz/Prinzessin“. Hier können sich die Kinder in Zauberer, Ritter und eben Prinzen und Prinzessinnen verwandelt. Zugleich erfahren sie Wissenswertes über Sitten und Bräuche vergangener Tage. Neben diesen Angeboten gibt es auch weiterhin klassische Führungen auf der Schlossinsel sowie in Fürstenaus Innenstadt, die ebenfalls beim touristischen Informationsbüro gebucht werden können. Sie werden unter anderen von den Cojohnen oder von der Bischofsmagd Bendine Ziepelding übernommen.

Weitere Informationen und Anmeldungen: Touristisches Informationsbüro Fürstenau, tib@fuerstenau.de, Telefon 05901/93 2019 oder -77.


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