Brand im Agrarmarkt simuliert Blauröcke aus Berge und Grafeld kooperieren gut

Von Jürgen Schwietert

Spektakulär: Auch Schweres Atemschutzgerät kam bei der Übung der Feuerwehren aus Berge und Grafeld zum Einsatz. 

            

              
                Foto: Jürgen SchwietertSpektakulär: Auch Schweres Atemschutzgerät kam bei der Übung der Feuerwehren aus Berge und Grafeld zum Einsatz. Foto: Jürgen Schwietert

Grafeld. Dramatische, aber zum Glück nur simulierte Szenen spielten sich bei der Gemeinschaftsübung der Feuerwehren aus Grafeld und Berge ab. Aus dem Bereich des Agrarmarktes in Grafeld wurde Rauchentwicklung gemeldet.

Aufgrund dieser unklaren Lage gab es Sirenenalarm für die beiden Feuerwehren. Die Gemeinschaftsübung nahm ihren Lauf. Die eintreffenden Kräfte wurden mit einer schlimmen Botschaft konfrontiert: Im Gebäude wurden drei Personen vermisst. Am Dienstagabend gegen 19 Uhr gellten die Sirenen in Grafeld und Berge, die Funkalarmempfänger lösten aus. „Feuer Gebäude Berge Grafeld Dohrener Straße 12 Raiffeisenmarkt Rauchentwicklung am Gebäude“, hieß es in der sich realistisch anhörenden Alarmierung.

Schwerer Atemschutz im Einsatz

„Es gab eine Verpuffung im Pflanzenschutzraum. In diesem Bereich werden zwei bis drei Personen vermisst. Sie müssen jetzt gesucht werden“, informierte Übungsleiter Florian Stolte-Greskamp. Ortsbrandmeister Andreas Triphaus, der den Einsatz leitete, ließ unverzüglich mehrere Trupps unter Schwerem Atemschutz zur Personensuche in das Gebäude vorrücken. Ein weiterer Trupp machte sich zur Sicherung der sich unter Schwerem Atemschutz im Einsatz befindlichen Kameraden zum Einsatz fertig. Gleichzeitig wurde die Wasserversorgung von mehreren Unterflurhydranten, gespeist aus einer Ringleitung, aufgebaut und bereitgestellt. Trotz dichtem Partynebel fanden die Trupps die vermissten Personen schnell.

Lob für die gute Zusammenarbeit

Im Einsatz waren beide Feuerwehren mit allen Fahrzeugen und zahlreichen Einsatzkräften. Gemeindebrandmeister Reiner Berndsen lobte die gute Arbeit der Einsatzkräfte, entsprechend koordiniert durch Einsatzleiter Andreas Triphaus. „Die Atemschutzgeräteträger haben sich vorbildlich und zügig ausgerüstet und sind zur Menschenrettung vorgegangen“, betonte Berndsen, der zusammen mit Brandabschnittsleiter Nord, Ralf Auf dem Felde, die Übung beobachtet hatte.