Seestern-Pauly in der Roten Schule Wie begeistert man Jugendliche in Fürstenau für Politik?

Von Catharina Hövermann

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cah Fürstenau. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Matthias Seestern-Pauly hat sich mit Mitgliedern des Fürstenauer Jugendparlaments über Probleme bei Kandidatensuche und Wahlbeteiligung sowie über größere Einflussnahme auf die Kommunalpolitik und Kooperationen zwischen Jugendparlamenten ausgetauscht.

Matthias Seestern-Pauly kennt viele Probleme der Fürstenauer Jungpolitiker aus eigener Erfahrung. Er selbst ist seit seinem 19. Lebensjahr in seiner Heimatstadt Bad Iburg in der Kommunalpolitik tät, seit 2011 sitzt er im Kreistag, ehe im bei der Bundestagswahl 2017 der Sprung in den Bundestag gelang. Seit zwölf Jahren ist der 34-Jährige bereits nun in der Kinder- und Jugendpolitik tätig.

Sein Anliegen ist es, im Austausch mit den Jugendlichen ihre Lebensbilder, Interessen und Meinungen zu politischen Themen kennenzulernen und diese in Sitzungen der Kinder- und Jugendkommission aufzugreifen. So sei es möglich, Jugendliche in die Themenwahl für politische Programme mit einzubeziehen und deren Relevanz zu überprüfen. Ein guter Vertreter für Kinder-und Jugendpolitik sei nur der, der gutes Feedback von den Jugendlichen erhält, so Seestern-Pauly.

Zunächst berichtet der Vorsitzender David Santel, dass sich Jugendliche in der Samtgemeinde eher desinteressiert an der Kooperation und Mitgestaltung der Lokalpolitik zeigten und daher vonseiten des Jugendparlaments immer hohe Eigeninitiative gefragt sei. Mit politischen Umfragen an Schulen und Jugendzentren will das Jugendparlament herausfinden, wie die Freizeitgestaltung der Jugendlichen aussieht und sie für die Wahlbeteiligung und Aufstellung im Parlament motivieren.

Dass Projekte wie Draisinenfahrten, Ferienspaßaktionen und Kartfahren beim Fürsten Forest Anklang bei den Jugendlichen finden, sei vor allem der Zusammenarbeit mit dem Jugendpfleger Stefan Bartling zu verdanken, der näheren Kontakt zu den Jugendlichen pflege.

Seestern-Pauly sieht das Problem der fehlenden Kooperation unter anderem auch in der eingeschränkten Mobilität der Jugendlichen. Bus- und Verkehrsanbindungen müssten ausgebaut werden, um auch einen Austausch mit den angrenzenden Jugendparlamenten in Quakenbrück und Bersenbrück zu gewährleisten. Er schlug den Jugendlichen vor, ihr Feedback digital der Kinder- und Jugendkommission mitzuteilen.


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