Anstrengende Wochen für Edith Nordsieke Große Resonanz auf Geschichte vom verlorenen Ehering in Berge

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Der Zufall  führte sie zusammen: Tristan Klee auf dem Acker, auf dem er den Ehering fand, den Edith Nordsieke vor 54 Jahren verlor.

            
Foto: Jürgen AckmannDer Zufall führte sie zusammen: Tristan Klee auf dem Acker, auf dem er den Ehering fand, den Edith Nordsieke vor 54 Jahren verlor. Foto: Jürgen Ackmann

Berge. Für Edith Nordsieke aus Berge waren die vergangenen Wochen ebenso aufregend wie anstrengend. Der Grund: Die Reaktionen auf einen Bericht im „Bersenbrücker Kreisblatt“ über den Fund ihres Eheringes nach 54 Jahren auf einem Ackern.

Wie berichtet, hatte der achtjährige Tristan Klee bei der Suche nach einem Bumerang, der über den Zaum des Familienzentrums Pusteblume auf den angrenzenden Acker geflogen war, den Ehering gefunden. Den hatte Edith Nordsieke kurz nach der Heirat vor 54 Jahren beim Kartoffelsuchen auf eben jenem Acker verloren. Zusammen mit seiner Mutter machte Tristan Klee anhand der Gravur Edith Nordsieke ausfindig.

Überall angesprochen worden

Die Geschichte sprach sich in Windeseile herum. Sie sei nach kurzer Zeit nicht mehr ans Telefon gegangen und auch nicht zum Einkaufen, so Edith Nordsieke. Überall sei sie angesprochen worden. Auch zahlreiche Medien wollten über die Geschichte des verlorenen Eheringes berichten – ob NDR, ob Antenne Niedersachsen, ob dpa, ob Land&Forst. Ihr sei das nach kurzer Zeit alles zu viel geworden, erzählt Edith Nordsieke. Sie habe nach einigen TV- und Radiobeiträgen alle weiteren Angebote abgelehnt. Sie sei inzwischen zu alt für solche Sachen, sagt die 76-Jährige. Einmal wird sie die Geschichte aber vielleicht doch noch einem Sender erzählen, sagt sie. Dann aber sei Schluss. Wirklich.


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