Jäger rüsten sich für die ASP Hegering Bippen mahnt zu Achtsamkeit beim Schwarzwild

Von Jürgen Schwietert

Dem Waidwerk und dem Jagdhorn verbunden sind Andreas Dühne (von links), Harry von der Haar, Ralf Krümpelmann, Dieter Upmann, Burghard von Schorlemer und Thomas Lammerding. Foto: Jürgen SchwietertDem Waidwerk und dem Jagdhorn verbunden sind Andreas Dühne (von links), Harry von der Haar, Ralf Krümpelmann, Dieter Upmann, Burghard von Schorlemer und Thomas Lammerding. Foto: Jürgen Schwietert

Bippen. Sollte die Afrikanische Schweinepest (ASP) auch in unserer Region ausbrechen, sind Landkreis und Jägerschaft gewappnet, wurde auf der Hegeringsversammlung des Hegerings Bippen deutlich.

Die Jägerschaft bestätigte bei den Wahlen ihren Leiter Andreas Dühne sowie Kassenführer Thomas Mayhaus für weitere vier Jahre im Amt. Nach einem Rückblick von Schriftführer Carsten Göwert ging Thomas Mayhaus auf die Finanzen ein. Zwar sei noch eine schwarze Null erreicht worden, aber ein Rückgang der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel deute sich an. Der Hegering habe bei den Kreismeisterschaften den ersten und bei den Landesmeisterschaften den dritten Platz errungen, teilte Schießobmann Dirk Brands mit. Er selbst sei Landesvizemeister Kugel geworden. Er rief dazu auf, sich bei den Schießveranstaltungen besser zu beteiligen. Es müsse nicht nur der Schießnachweis erbracht werden; auch Geselligkeit stehe dabei mit im Vordergrund. Das Hegeringschießen sei in diesem Jahr auf den 23. August terminiert worden.

Fasanenbestand geht weiter zurück

Die Jagdhornbläsergruppe verzeichne sechs neue Mitglieder, so Arndt Lömker. Nur zwei Reviere würden derzeit keine Bläser stellen. Geübt werde alle zwei Wochen in der Reithalle in Bippen. Simon Koopmann teilte mit, dass die jungen Jäger zahlreiche Entenhäuser gebaut haben und diese im gesamten Altkreisgebiet aufgestellt und von den Enten gut angenommen worden seinen. Der Streckenbericht schloss sich an. Im Bereich Damwild haben die Bippener 70 Prozent der Tiere des Damwildhegeringbereichs erlegt. Die Strecke beim Fasan gehe nach wie vor zurück. Hier sei die Bekämpfung der Prädatoren weiterhin erforderlich. Die Strecke im Bereich Schwarzwild hingegen sei angestiegen. Deutlich wurde auch, dass die Nutria aufgrund ihrer Schädigungen weiterhin stark bejagt werden müsse.

Langjährige Mitglieder geehrt

Nach den Wahlen ehrte Andreas Dühne Dieter Upmann für 50-jährige und Ralf Krümpelmann für 25-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdverband (DJV) sowie Harry von der Haar für 30-jährige Mitgliedschaft bei den Jagdhornbläsern. Wie der Hegeringleiter weiter berichtete, dass Taubentag und Wildtiererfassung in diesem Jahr zu 100 Prozent gelungen seien. Das Blühstreifenprogramm (Saatkostenübernahme durch die Jägerschaft) laufe weiter. Im Mittelpunkt der Informationen vom Hegeringsleitertreffen in Thüle stand das Thema ASP-Prävention. Deutlich wurde, dass die Bejagung des Schwarzwildes nach wie vor wichtig sei. Verendet aufgefundene Wildschweine seinen zu melden und würden zentral entsorgt. Dühne rief zu Achtsamkeit auf. Wie der Vorsitzende der Jägerschaft Bersenbrück, Thomas Lammerding, mitteilte, sei zum Thema ASP ein Arbeitskreis eingerichtet worden. Er treffe sich bereits jetzt regelmäßig.