Arbeiten am Fachwerkhaus Fürstenaus Innenstadtsanierung nimmt Gestalt an

Von Jürgen Schwietert

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Sie freuen sich über das bald frisch renovierte Domizil an der Großen Straße 13 in der Fürstenauer Innenstadt: Christian Spree, Ines Lucks und Katarina Kremer. Foto: Jürgen SchwietertSie freuen sich über das bald frisch renovierte Domizil an der Großen Straße 13 in der Fürstenauer Innenstadt: Christian Spree, Ines Lucks und Katarina Kremer. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Nachdem Investor Christian Spree bereits das Haus Nummer 11 in der Großen Straße der Fürstenauer Innenstadt erworben und saniert hat, ist jetzt das Nebengebäude an der Reihe.

Das den Eingesessenen als Kemmen Haus bekannte Objekt mit der Hausnummer 13 hat Bestandsschutz und wird entsprechend vorsichtig umgebaut. Beide Häuser haben einen schmalen, gemeinsamen Gang und einen Innenhof, der Ruhe bietet und sich schön gestalten lässt. Und so war es für Spree nur logisch, auch das Haus Nummer 13 zu erwerben. „Wir wollen den ortsbildprägenden Charakter dieses Hauses erhalten und dabei die Fachwerkkonstruktion in den Mittelpunkt rücken“, erläutert er das Konzept.

Auch neuer Wohnraum soll entstehen

Die zugigen Fenster im Erdgeschoss wurden bereits erneuert, die Räumlichkeiten im rechten Gebäudeteil renoviert. Im linken Gebäudeteil betreiben Frank und Katarina Kremer ihre Änderungsschneiderei. Und das wird auch so bleiben. Das Dachgeschoss soll ebenfalls ausgebaut werden. Hier wird neuer Wohnraum geschaffen. Im rechten Gebäudeteil macht sich die Heilpraktikerin Ines Lucks aus Greven selbstständig und wird hier im Sommer ihre Heilpraktikerpraxis eröffnen. Was führt sie nach Fürstenau? „Die Stadt ist schön. Mir gefällt es hier sehr gut“, begründete sie ihren Entschluss. Ihre berufliche Devise heißt: „Ich möchte den Menschen helfen gesund zu bleiben und auch gut auszusehen“.

Trütken appelliert an Hauseigentümer

Mit Blick auf die gegenwärtigen Umbauarbeiten am Kemmen Haus zeigt sich Christian Spree erfreut über die anlaufende Innenstadtsanierung. „Wir sind froh, dass wir die Vorteile dieses Projektes nutzen können“, sagt er. „Es geht uns darum, Wohnraum zu schaffen.“ Denn der fehle in der Großen Straße. „Zudem wollen wir uns dafür einsetzen, dass die Leerstände in der Großen Straße weniger werden.“ Stadtdirektor Benno Trütken ergänzt hierzu: „Die ersten Hauseigentümer in der Innenstand haben erkannt, dass die städtebauliche Sanierung Chancen für die Zukunft bietet. Ich würde mich für die Stadt freuen, wenn weitere Hauseigentümer bereit sind, in Zukunft vor Ort zu investieren.“


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