Kontrollen angekündigt Ärger über Falschparker in der Fürstenauer Innenstadt

Von Mirko Nordmann und Jürgen Schwietert

Jeder so, wie er mag: Weil sich immer weniger Autofahrer in der Fürstenauer Innenstadt an die Parkregeln halten, müssen Falschparker wieder mit Strafzetteln rechnen. Foto: SchwietertJeder so, wie er mag: Weil sich immer weniger Autofahrer in der Fürstenauer Innenstadt an die Parkregeln halten, müssen Falschparker wieder mit Strafzetteln rechnen. Foto: Schwietert

nor/jesc Fürstenau. Die Stadt Fürstenau will künftig wieder verstärkt gegen Falschparker in der Innenstadt vorgehen. Stadtdirektor Benno Trütken kündigte Kontrollen an, die nach dem Osterwochenende beginnen sollen.

„Das wilde Parken nimmt doch schon Überhand“, hat Fürstenaus Stadtdirektor in jüngster Vergangenheit vermehrt Beschwerden über Falsch- und Dauerparker in der Innenstadt bekommen. Für andere Verkehrsteilnehmer werde es schwierig, wenn Falschparker ihr Auto einfach irgendwo abstellen, um kurz Brötchen zu holen oder in die Bank zu gehen. Dabei gebe es keineswegs zu wenig Stellflächen in der Innenstadt. „Die Leute parken wild aus reiner Bequemlichkeit“, sagt Trütken. Auch die beiden Parkplätze an der Ladestation für Elektrofahrzeuge, die erst vor wenigen Wochen vor dem Elektrofachgeschäft Haverkamp an der Großen Straße installiert worden ist, werden regelmäßig gesetzeswidrig von Autos mit Verbrennungsmotoren zugeparkt. Dabei macht ein Hinweisschild deutlich, dass dort lediglich Elektrofahrzeuge solange parken dürfen, bis der Akku aufgeladen ist. Sind die Stellplätze von anderen Pkw blockiert, gucken die E-Mobilisten in die Röhre. Schließlich ist es die einzige Ladesäule im Umkreis von neun Kilometern.

Damit sich Autofahrer künftig an die Parkvorschriften halten werden, werde der ruhende Verkehr ab April wieder sporadisch kontrolliert, wie Benno Trütken ankündigt. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Heyer werden im Auftrag der Verwaltung zunächst Hinweiszettel hinter den Scheibenwischer der falsch geparkten Fahrzeuge klemmen. „Ende April gibt es dann Knöllchen“, betont Trütken.

Im Zuge der Haushaltskonsolidierung hatte die Stadt vor drei Jahren die Kontrollen und das Verteilen von Strafzetteln im Innenstadtbereich stark reduziert und später eingestellt. Die Bearbeitung der Verwarnungen sei mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden gewesen, erklärt der Stadtdirektor. „Da blieb unter dem Strich nichts für den Stadtsäckel über“, sagt Trütken. Da aber nun die Situation Ordnungsmaßnahmen erfordert, werden die Kontrollen wieder eingeführt.