Profis und Anfänger Seite an Seite 160 Tänzer beim Line-Dance-Frühstück in Schwagstorf

Von Maria Kohrmann-Unfeld

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Egal ob Jung oder Alt – die einstudierten Schrittfolgen nach zu tanzen, macht in jedem Alter Spaß: Um die 160 Line-Dancer haben sich in der Gaststätte Reinermann in Schwagstorf zum Line-Dance-Frühstück getroffen. Das Essen stand dabei allerdings im Hintergrund... Foto: Maria Kohrmann-UnfeldEgal ob Jung oder Alt – die einstudierten Schrittfolgen nach zu tanzen, macht in jedem Alter Spaß: Um die 160 Line-Dancer haben sich in der Gaststätte Reinermann in Schwagstorf zum Line-Dance-Frühstück getroffen. Das Essen stand dabei allerdings im Hintergrund... Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

mkun Schwagstorf. 120 Tänze hatten Roswitha und Markus Schäfer, Tanzleiter der Hitchin‘ Heels aus Bersenbrück, für ihre Gäste ausgearbeitet. Den 21 Gruppen, die zum Line-Dance-Frühstück nach Schwagstorf kamen, wurde nicht eine Minute langweilig.

160 Frauen, Männer und Kinder im Alter von elf bis 75 Jahren sind aus allen Himmelsrichtungen von Surwold bis Bremen angereist, selbstverständlich stilecht gekleidet in Jeans, Fransenwesten, Halstüchern, Westernstiefeln und Cowboyhüten. Der Saal ist in den amerikanischen Farben dekoriert. Zudem hat Markus Schäfer für eine außergewöhnliche Tischdekoration gesorgt. Er hat eigens für die Veranstaltung Holzskulpturen gearbeitet, die ein Line-Dance-Paar darstellen. „Dafür habe ich manche Nachtschicht eingelegt“, gibt er zu.

Schweißtreibende Angelegenheit mit großem Spaßfaktor

Heiße Rhythmen, aber auch ruhige Walzermusik laden die Gäste zum Tanzen ein. Und die Tanzfläche ist niemals leer. Immer wieder finden sich neue Formationen, die scheinbar lässig, aber doch konzentriert und mit sichtlichem Vergnügen die Schrittfolgen absolvieren, die ursprünglich aus den Vereinigten Staaten mit Schwerpunkt auf Western und Country stammen. Maria Gärke, eine der Organisatorinnen, trainiert selbst drei Line-Dance-Gruppen und zeigt ganz spontan Tanzschritte, die gleich umgesetzt werden. Beim „Katchi“ stürmen alle auf die Tanzfläche. „Die Stimmung ist super“, schwärmt Anita Mehmann aus Grafeld. Auffällig ist der hohe Wasserkonsum bei den Tänzern – kein Wunder, denn Nonstop-Line-Dance ist eine schweißtreibende Angelegenheit mit großem Spaßfaktor.

Repertoire reicht von Country bis Walzer

„Es ist nicht so einfach, aus dem riesigen Repertoire die richtige Musikauswahl zu treffen, die die Leute zum Tanzen animiert “, erklärt der Tanzleiter. Angesichts der vollen Tanzfläche ist ihm dies hervorragend gelungen. „Wenn ich könnte, würde ich alle Tänze mitmachen“, meint Maria Santel und stürzt sich ins Tanzgetümmel. Auch Agnes Schweins ist begeistert von der Veranstaltung und lobt das ausgezeichnete Frühstück. Am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen angeboten. Jedoch bleibt niemand lange auf seinem Platz sitzen. Seite an Seite tanzen Profis und Anfänger den „Canadian Stomp“, „Hully Gully“, „Ella’s Waltz“ oder „Crazy Foot Mambo“. Beim letzten Titel „Ticket to Heaven“ fühlen sich alle wie im siebten Himmel und fahren danach beschwingt nach Hause.


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