Martin Wüst: Schon ausverkauft Das Fiz Oblon lebt: Revivalparty in Berge

Von Sina Osterholt

DJ, Partymacher und Wirt: Martin Wüst. Foto: Sina OsterholtDJ, Partymacher und Wirt: Martin Wüst. Foto: Sina Osterholt

Berge. Nach drei Jahren Pause veranstaltet Martin Wüst am Ostersonntag, 1. April, eine „Fiz Oblon Revival Party“ in seinem Lokal „Alte Heimat“ in Berge. Die Party soll an die Diskothek „Fiz“ erinnern.

Eröffnet wurde die Disko 1978, sie wechselte den Standort mehrmals. Ein Brand setzte dem einzigartigen Tanzlokal ein Ende. Betreiber Martin Wüst erinnert immer wieder mit öffentlichen Partys mit Hunderten Tanzlustigen an das „Fiz“. Deshalb soll es auch nicht die letzte „Fiz Oblon Revival Party“ sein. Bereits im September plant Wüst zum Dorffest die nächste Fete, im Dezember verspricht er eine Weihnachtsparty.

Wie die Diskothek soll auch die erste Fiz-Party in der „Alten Heimat“ einmalig werden. Wie im Fiz wird es eine Disko, eine Kneipe und ein Teestübchen geben. In einem großen Zelt spielen mehrere DJs und sogar der Veranstalter legt selbst auf.

Der Fiz-Sound, das ist die Musiker der Achtziger- und Neunzigerjahre. „Ich bin nicht der konservative Typ, ich stehe zu meinem alternativen Leben“, betont Martin Wüst, als er sich an einzigartigen Veranstaltungen erinnert.

„Alte Heimat halt“

Die Fiz-Fans scheinen elektrisiert: Die Tickets sind schon seit über einer Woche ausverkauft. Es habe eine überraschend hohe Nachfrage und etliche Reservierungen gegeben, sagt Wüst. Selbst Gäste aus Frankfurt, Bremen und Düsseldorf seien bei der Party zu erwarten. Viele würden extra zu der Veranstaltung in ihren Heimatort zurückkehren.

„Alte Heimat halt“, stellt der Besitzer passend zu dem Namen seines Restaurants fest. Besonders die Altersklasse von 40 bis 50 Jahren werde auf der Party vertreten sein und für die gleiche Stimmung wie damals sorgen.

Die Gäste erwartet zu den klassischen Getränken auch das Mixgetränk „Altbier-Cola.“ In dem Restaurant können die Partybesucher zusätzlich in der ganzen Nacht Essen bekommen. „Die Party wird wirklich verrückt, genau wie früher“, stellt der Veranstalter lächelnd fest.