Finanzierung auf gutem Weg Wie steht es um die geplante Reithalle in Fürstenau?

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Auf dem Gelände im Hintergrund soll die neue Reithalle des Reit- und Fahrvereins Fürstenau entstehen. Das Bild zeigt die Initiatoren Stephan-Heinrich Flohr und Doris Bregen-Meiners mit der Reiterin Jessica Stratmann. Foto: Jürgen AckmannAuf dem Gelände im Hintergrund soll die neue Reithalle des Reit- und Fahrvereins Fürstenau entstehen. Das Bild zeigt die Initiatoren Stephan-Heinrich Flohr und Doris Bregen-Meiners mit der Reiterin Jessica Stratmann. Foto: Jürgen Ackmann

Fürstenau/Bippen/Berge. Spätestens im Herbst will der Reit- und Fahrverein Fürstenau die neue Reithalle für den Schul- und Inklusionssport in Betrieb nehmen. Die finanziellen Voraussetzungen sind weitgehend geschaffen. Der Stand der Dinge.

Wie berichtet, möchte der Reit- und Fahrverein eine Reithalle ausschließlich für Kinder und Jugendliche bauen. Sie soll das Campus-Projekt mit IGS, Grundschule, HpH-Kindergarten und Reitsportzentrum abrunden und zugleich für Entlastung in der bestehenden Halle sorgen. Pferdepädagogische Angebote sind dann von der Krippe bis zum Abi möglich. Um dieses Vorhaben zu realisieren, haben die Verantwortlichen das Netzwerk „Kinder mit Pferden stärken“ ins Leben gerufen, in das beispielsweise Vertreter von Kindergärten und Schulen eingebunden sind.

Sportbund übernimmt ein Drittel der Kosten

Die neue Halle soll 20 mal 60 Meter groß werden, damit sie für zwei Gruppen unterteilt werden kann. Weiterhin ist das Gebäude als Offenhalle mit zwei geschlossenen Seiten geplant. Die kalkulierten Kosten: 226.000 Euro plus Eigenleistungen des Vereins. Etwa ein Drittel der Summe werden der Landes- und Kreissportbund tragen. Eine Zusage liege inzwischen vor, so Schriftführerin und Mitinitiatorin Doris Bregen-Meiners. Das Bauvorhaben in Fürstenau sei in diesem Jahr das einzige Entwicklungsprojekt im Landkreis, das der Sportbund fördere. Weiterhin hat der Reit- und Fahrverein von der Bohnenkamp-Stiftung einen nennenswerten Betrag für die pädagogische Arbeit bekommen. Auch die Volksbank Osnabrücker Nordland wird Gelder bereitstellen. Weitere Mittel erhofft sich der Reit- und Fahrverein von der Sparkassenstiftung.

Auch die Samtgemeinde beteiligt sich finanziell

Auch der Rat der Stadt Fürstenau hat in seiner Sitzung in dieser Woche im Rahmen der Richtlinien zur Vereinsförderung den Maximalbetrag von 10.000 Euro bereitgestellt. Er begrüßt das Projekt des Reit- und Fahrvereins ausdrücklich. Nun hat nach intensiver Beratung auch die Samtgemeinde Geld bereitgestellt. Für die Vereinsförderung ist sie zwar nicht zuständig, aber sie gewährt einen Zuschuss in Höhe von 60.000 Euro über zehn Jahre für die „Durchführung tiergestützter Therapie- und Inklusionsarbeit“ aus Mittel des Landes für Inklusion. Für 2018 werden 20.000 Euro und für 2019 dann 8000 Euro fließen. Die Jahresraten bis 2027 betragen jeweils 4000 Euro. Dieser Vorgehensweise hat der Rat am Donnerstagabend zur Freude von Doris Bregen-Meiners zugestimmt. Sowohl Friedhelm Spree (Gruppe CDU/FDP) als auch Helmut Tolsdorf (Gruppe SPD/Grüne) erklärten, dass sie froh seien, den Reit- und Fahrverein über sein pädagogisches Projekt unterstützten zu können.


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