Fördergeld aus dem Zile-Topf? Samtgemeinde beteiligt sich an Bippener Turnhalle

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In die Jahre gekommen: Die Gemeinde Bippen möchte an die alte Turnhalle eine neue anbauen, die nicht nur für den Schul- und Vereinssport genutzt werden kann, sondern auch für Veranstaltungen im Ort. Foto: Jürgen AckmannIn die Jahre gekommen: Die Gemeinde Bippen möchte an die alte Turnhalle eine neue anbauen, die nicht nur für den Schul- und Vereinssport genutzt werden kann, sondern auch für Veranstaltungen im Ort. Foto: Jürgen Ackmann

Fürstenau/Bippen. Die Samtgemeinde Fürstenau will sich am Bau einer neuen Turnhalle in Bippen 2018 und 2019 jeweils mit 250.000 Euro beteiligen – vorausgesetzt, die Bippener erhalten die beantragten Zuschüsse aus dem Zile-Fördertopf (Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung).

Wie berichtet möchte die Gemeinde Bippen nach Möglichkeit noch in diesem Jahr mit dem Bau einer neuen Turnhalle beginnen. Sie soll – ähnlich wie in Berge – an die bestehende, aber in die Jahre gekommene, Halle angebaut werden. Das neue Gebäude soll aber nicht nur für den Schul- und Vereinssport genutzt werden, es soll auch als Dorfgemeinschaftshalle für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Insgesamt kalkuliert die Kommune für das Bauprojekt mit Kosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Sie hofft dabei auf Fördergelder aus dem Zile-Topf in Höhe von 500.000 Euro. Weitere 500.000 Euro wollen die Bippener selbst beisteuern. Schließlich soll die Samtgemeinde ebenfalls 500.000 Euro beisteuern. Dafür hat der Rat nun mit einem einstimmigen Beschluss grünes Licht gegeben. Auch das Amt für regionale Landentwicklung, das für den Zile-Topf zuständig ist, hat bereits signalisiert, dass ein Zuschuss in der gewünschten Höhe nicht ausgeschlossen ist.

Noch etliche offene Frage zu klären

Allerdings gibt es gegenwärtig noch eine Reihe von offenen Fragen, die die Verwaltung der Samtgemeinde in nächster Zeit vor Baubeginn noch klären muss. Dazu gehört unter anderem, dass die Gemeinde Bippen als Bauherr mit der Samtgemeinde Fürstenau eine Regelung zu den Bewirtschafts- und Unterhaltungskosten treffen muss. Weiterhin wird nach den derzeitigen Planungen ein Teil der neuen Halle auf dem Grundstück der Samtgemeinde stehen. Deshalb ist für den Bauantrag eine Baulastverpflichtungserklärung der Samtgemeinde zur Vereinigung der entsprechenden Flurstücke erforderlich. Weiterhin muss die Verwaltung angesichts des Sanierungsbedarfs beispielsweise des Sanitärbereichs in der alten Turnhalle prüfen, inwieweit ein Rückbau sinnvoll sein könnte.


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