Ort für das Alte und Schöne Kunstkenner eröffnen Vintage-Geschäft in Fürstenau

Von Jürgen Ackmann und Jürgen Schwietert

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Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben Kim und Constantin Jodeit. Sie lieben das Alte und Schöne. Foto: Jürgen SchwietertIhre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben Kim und Constantin Jodeit. Sie lieben das Alte und Schöne. Foto: Jürgen Schwietert

ja/jesc. Fürstenau. Das „Sauvageot. Das Schönste von gestern“ wird am 17. März 2018 in der ehemaligen Galerie im Koppelkamp eröffnet. Die Betreiber, Kim und Constantin Jodeit, sind vom Fach: Er hat Kunstgeschichte, sie Denkmalpflege studiert.

Der Name des Geschäftes bedarf natürlich der Erklärung. Das sind Kim und Constantin Jodeit gewohnt. Zu „Sauvageot“: Hier handelt es sich schlicht um den Namen von Kim Jodeit vor ihrer Heirat. So selten und unbekannt ist er übrigens nicht. Es gibt zum Beispiel ein Elektrogeschäft in Düren gleichen Namens, es gibt eine bekannte französischen Schriftstellerin, die so heißt, und es gibt einen belgischen Immobilienhändler, der sich so nennt. Und es gibt eben seit Februar 2017 den Online-Handel „Sauvageot“ – betrieben von Kim und Constantin Jodeit, die nun auch offline mit ihrem Geschäft aktiv werden. Zum zweiten Teil des Namens: Worum geht es bei „Das Schönste von gestern“? Das ist ebenfalls schnell erklärt. Beispielsweise um formschöne Radiogeräte, um gediegene Kleinmöbel und um gut designte Lampen. Und um vieles mehr – ob Schachbrett, Schmuck oder Kleidungsstück. Allen Artikel ist eines gemeinsam. Sie stammen aus dem 20. Jahrhundert und stehen für die jeweiligen Kulturepochen in jener Zeit – aus heutiger Sicht: Vintage. Übersetzt heißt das: „aus einer bestimmten Zeit“. Viele dieser Vintage-Artikel sind heute längst Klassiker und keineswegs verstaubt und altmodisch.

Zeitfenster ins vergangene Jahrhundert

„Wir kaufen von privaten und von professionellen Händlern gut erhaltene Artikel aus dem entsprechenden Zeitfenster auf“, so Constantin Jodeit. Wichtig sei ein guter, möglichst hochwertiger Zustand der Ware. Wer Kontakt aufnehmen wolle, könne dies unter der Adresse „info@sauvageort-interieur. de“ tun. Kim und Constantin Jodeit ergänzen ihr Angebot behutsam mit etwa zehn Prozent ausgewählter Neuware. Hier arbeite Sauvageot beispielsweise mit einer kleinen Keramikmanufaktur in Italien zusammen, aber auch mit einem Partner in Dresden, der Teppiche und Kissen herstelle. Constantin Jodeit ist von Beruf Kunsthistoriker, kommt gebürtig aus Oldenburg und ist in Ahlhorn aufgewachsen. Er hat in Bonn studiert. Derzeit arbeitet er an seiner Doktorarbeit, die den Titel „Design von Unterhaltungselektronik“ trägt. Kim Jodeit arbeitet beruflich bei der Denkmalpflege der Stadt Osnabrück. Sie hat ebenfalls in Bonn Kunstgeschichte studiert und zudem in Bamberg Denkmalpflege.

Einladung zur Eröffnung am 17. März 2018

Im vergangenen Sommer nun ist das Paar von Oldenburg nach Fürstenau umgezogen – auch um die Fahrzeit nach Osnabrück zu verkürzen. „Wir haben hier das perfekte Haus gefunden“, sagt Constantin Jodeit. Er und seine Frau freuen sich schon auf die Geschäftseröffnung. „Wir hoffen, dass die Leute neugierig sind und wir sie begeistern können – so wie die beiden sich seit Studienzeiten selbst für das Alte und Schöne begeistern. Das Geschäft wird am 17. März 2018 um 11 Uhr eröffnet. Der erste Tag endet gegen 16 Uhr. Danach ist das Geschäft von mittwochs bis freitags von zehn bis 17 Uhr sowie samstags von zehn bis 16 Uhr geöffnet. Das inzwischen gut laufende Online-Geschäft unter dem gleichen Namen wollen die Jodeits übrigens beibehalten.


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