Anbindung an das Bahnnetz Fürstenauer CDU-Fraktion für neue Schnellbuslinie

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Freuen sich auf die neue Buslinie ab und nach Fürstenau: Fraktionsvorsitzender Johannes Selker, Kreistagsabgeordneter Jörg Brüwer, Fürstenaus Bürgermeister Herbert Gans, der Kreistagsabgeordnete Frederik Gohmann und der Landtagsabgeordnete Christian Calderone aus Quakenbrück (von links). Foto: CDU-FraktionFreuen sich auf die neue Buslinie ab und nach Fürstenau: Fraktionsvorsitzender Johannes Selker, Kreistagsabgeordneter Jörg Brüwer, Fürstenaus Bürgermeister Herbert Gans, der Kreistagsabgeordnete Frederik Gohmann und der Landtagsabgeordnete Christian Calderone aus Quakenbrück (von links). Foto: CDU-Fraktion

pm/ja Fürstenau. Die CDU-Fraktion im Stadtrat Fürstenau hat sich in ihrer jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, die erforderlichen Mittel für die Einführung einer Schnellbuslinie in den Haushaltsplan einzustellen. Das teilte der Vorsitzende der Mehrheitsfaktion, Johannes Selker, mit. Der Stadtrat, in dem die CDU über die Mehrheit verfügt, tagt in dieser Angelegenheit am 13. März.

Damit stehe einer Schnellbuslinie von Fürstenau nach Bersenbrück mit der Anbindung über die Bahnstrecke nach Osnabrück nichts mehr im Wege, heißt es in einer Mitteilung der CDU-Fraktion. Bereits im Dezember hatte der Kreistag einen entsprechenden Beschluss zur Einführung dieser Anbindung gefasst.

„Darüber, dass die Stadt nun ebenfalls der Buslinie zustimmt, freue ich mich ganz besonders. Das ist eine einmalige Chance, eine echte Verbesserung des Busverkehrs herbeizuführen“, freut sich der Fürstenauer Kreistagsabgeordnete Frederik Gohmann. Es sei ein Stück Arbeit gewesen, aber letztlich werde Fürstenau profitieren.

Mobilitätslücken schlließen

Frederik Gohmann dankte dem Landtagsabgeordneten Christian Calderone ausdrücklich für seinen beharrlichen Einsatz, die Einführung positiv zu begleiten. „Die Landesbuslinien helfen, Mobilitätslücken in der Fläche zu schließen. Dadurch werden ländlichen Räume in Niedersachsen mit schnellen und modernen Busverbindungen besser an Großstädte und Bahnhöfe angebunden und miteinander vernetzt“, so Christian Calderone. Ab 2018 erhalte der Landkreis rund 700000 Euro als Landeszuschuss für eine Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehres, von denen Mittel für die neue Fürstenauer Buslinie verwendet würden.

Einführung von Kombitickets

Zukünftig werde es durch die Schnellbuslinie eine Direktverbindung an den Bahnhof in Bersenbrück geben, heißt es weiter. Außerdem werde diese Linie von morgens sechs Uhr bis abends 23 Uhr im Ein- beziehungsweise Zwei-Stundentakt verkehren. An Attraktivität gewinne diese Linie besonders durch die Einführung eines Kombitickets: „Der Landkreis fördert die Verknüpfung von Bus und Schiene so weit, dass die Fahrt mit Bus und Bahn bei einer großer Zeiteinsparung nur geringfügig preishöher ist, als nur den Bus zu nutzen“, so Frederik Gohmann.

Durch die Initiative von Land Niedersachsen, Landkreis Osnabrück und Stadt Fürstenau sei ein attraktives Angebot geschaffen worden. Jetzt müsse es durch die Bürger aus Fürstenau entsprechend angenommen werden“, appelliert Fürstenaus Bürgermeister Herbert Gans, das auf zunächst drei Jahre angelegte Projekt zu nutzen.


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