Ausschuss beriet Haushalt 2018 Erfreuliche Zahlen für die Stadt Fürstenau

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Genau das will die Stadt Fürstenau nicht machen – trotz guter finanzieller Lage das Geld mit offenen Händen ausgeben. Symbolbild: Sven Hoppe/dpaGenau das will die Stadt Fürstenau nicht machen – trotz guter finanzieller Lage das Geld mit offenen Händen ausgeben. Symbolbild: Sven Hoppe/dpa

Fürstenau. Die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen und Rechnungsprüfung der Stadt Fürstenau konnten in ihrer jüngsten Sitzung ganz entspannt die Zahlenkolonnen studieren, die Kämmerin Elisabeth Moormann im Rahmen der Haushaltsberatungen da präsentierte. Sie waren erfreulich.

Der vielleicht wichtigste Aspekt: Trotz eines beachtlichen und lange nicht mehr so hohen Investitionsvolumens von rund 1,6 Millionen Euro muss die Stadt 2018 keine Schulden machen. Das liegt daran, dass die Kommune für ihre Projekte wie die Stadtsanierung oder der Grundrenovierung der 19212-Schule zum einen mit Zuwendungen von rund 930000 Euro rechnen kann. Zum anderen verfügt die Stadt auf ihrem Girokonto noch über liquide Mittel von fast 600000 Euro. Eine Nettoneuverschuldung ist deshalb nicht erforderlich. Im Gegenteil. Die Stadt kann 2018 sogar 110000 Euro an Schulden abbauen und liegt dann noch bei 1,3 Millionen Euro. Zudem rechnet die Kämmerin zum Jahresende mit einem Überschuss von etwa 145000 Euro – obwohl der Verwaltungsausschuss am Dienstagabend noch eine Erhöhung der Zuschüsse an die Vereine sowie für die geplante Schnellbuslinie von etwa 20000 Euro beschlossen hat.

Pro-Kopf-Verschuldung sind weiter

Wenn das alles so weiter gehe, könne sich Fürstenau in Zukunft noch häufiger wichtige Investitionen in die Zukunft leisten, freute sich Ernst Ehmke von der SPD. Hans-Peter Stein wieder erklärte für die CDU, dass die Stadt jetzt zwar viel investiere, dass es sich aber durchweg um nachhaltige Investitionen handele.

Pflichtbewusst merkte Elisabeth Moormann als Herrin der Fürstenauer Haushaltszahlen allerdings mehrfach an, dass der Euro nur einmal ausgegeben werden könne. Sie freute sich besonders über die weiter gesunkene Pro-Kopf-Verschuldung. 154 Euro beträgt sie noch pro Bürger. Zum Vergleich: Im Landesdurchschnitt liegt der Wert bei 278 Euro.

Natürlich investiert die Stadt nicht nur in Bauprojekte, Sie muss auch Geld abgeben – für die Gewerbesteuerumlage, für die Kreisumlage, für die Samtgemeindeumlage. Hier kommen rund sechs Millionen Euro zusammen.


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