2,4 Millionen Euro als Anhaltspunkt Erste Kosten für Sanierung der Fürstenauer Innenstadt ermittelt

Von Jürgen Ackmann


Fürstenau. Die geplante Sanierung der Fürstenauer Innenstadt wird in nächster Zeit an Fahrt aufnehmen. Zum einen wird in den kommenden Monaten ein Arbeitskreis seine Arbeit aufnehmen. Zum anderen liegen seit dieser Woche erste Zahlen zu möglichen Projekten für die Innenstadt vor.

Die Ingenieurplanung Wallenhorst hat für potenzielle Bauvorhaben in der Innenstadt sowie in den Eingangfahrtbereichen erste mögliche Kosten ermittelt, um den Entscheidungsträgern Anhaltspunkte zu liefern. Nicht mehr, nicht weniger. So könnte die Neugestaltung der Bahnhofsstraße von der Apotheke bis zur Einfahrt an der Großen Straße rund 300000 Euro kosten. Hinzu kommt hier die Überlegung eines Investors, das seit langer Zeit leer stehende „Haus Rübezahl“ abzureißen und durch ein neues Wohn- und Geschäftshaus zu ersetzen. Hier sind aber noch Gespräch mit der Unteren Denkmalschutzbehörde notwendig.

Neue Parkplätze am Pferdemarkt?

Weiterhin könnte die derzeitige Rasenfläche am Pferdemarkt zu einem Parkplatz umgewandelt werden – mit Blick auf Mitarbeiter von Firmen und mit Blick auf die Kirmes. Dort stünden dann künftig zusätzliche Flächen für Fahrgeschäfte bereit. Möglicher Kostenpunkt: 630000 Euro.

Für die Ausgestaltung von Buten Porten und der Burgstraße als Entree für die Innenstadt könnten jeweils weitere 250000 Euro fällig werden. Schließlich ist da noch die Großen Straße nebst Marktplatz und der Kleinen Straße – das Kernstück der geplanten baulichen Erneuerung. Hier hat die Ingenieurplanung eine Summe von einer Millionen Euro angesetzt. Macht insgesamt 2,4 Millionen Euro bei einem Gesamtbetrag von 3,9 Millionen Euro der der Stadt derzeit zur Verfügung steht.

Kostenschätzung nur erster Anhaltspunkt

Wie Stadtdirektor Benno Trütken in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Digitales deutlich machte, handelt es sich um erste Hinweise. Es stehe weder fest, was genau wie gemacht werde, noch ob alles gemacht werde. Das müsse noch diskutiert werden.

Um die Projekte abzuwägen und vorzubereiten soll in nächster Zeit ein Arbeitskreis mit allen relevanten Akteuren der Stadt ins Leben gerufen werden. Dazu werden sicher auch Vertreter der Werbegemeinschaft gehören, die sich für die Innenstadt – wie berichtet – ein Gutachten zum Einzelhandel wünschen und hier am Entscheidungsprozess beteiligt werden möchten. Darauf drängte Gregor Wagemester als Vertreter der Kaufmannschaft in der Sitzung mehrfach.