Premiere am 2. März Vechteler Theaterspieler führen „neurosige Zeiten“ auf

Von Liesel Hoevermann

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Fürstenau Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Theaterspieler in Vechtel freuen sich auf „Neurosige Zeiten“ im März und viel Publikum bei ihren Aufführungen. Foto: Liesel HoevermannDie Theaterspieler in Vechtel freuen sich auf „Neurosige Zeiten“ im März und viel Publikum bei ihren Aufführungen. Foto: Liesel Hoevermann

Vechtel. Die Theaterspieler in Vechtel sind in dieser Saison schon längst wieder fleißig und mit viel Spaß am Proben. „Neurosige Zeiten“ heißt die Komödie in drei Akten von Winnie Abel, die an drei Terminen im März aufgeführt wird.

Tatsächlich geht es ziemlich verrückt zu auf der Theaterbühne in der Vechteler Schützenhalle, wenn die Akteure als Insassen einer Irrenanstalt so tun, als wären sie normale Gäste und Personal eines Hotels. Beste Voraussetzungen für die spielfreudigen Vechteler, die ohnehin fließenden Grenzen zwischen Normalität und Irresein zu überschreiten.

Zwangsneurotischer Finanzbeamter?

Die Geschichte: Lässt sich Cécile Adolon (Katharina Holtkamp) als Hotelerbin und Mutter von Agnes (Kerstin Hassig) durch ihre Tochter überzeugen, in einer Hotelanlage und nicht in einer Irrenanstalt zu sein? Ist deren Lebenspartner Hans (Jan Hinrich Tepe) ein charmanter Lover oder nur ein zwangsneurotischer Finanzbeamter? Kann die fröhliche Desirée (Yvonne Demel) ihrer Freundin Agnes helfen oder kommt ihr in der besten Absicht gerade ein manisch-depressiver Schub in die Quere? Ob Marianne (Monika Harbecke) eine perfekte Haushälterin ist oder eine liebesverrückte Stalkerin des Volksmusikers Hardi Hammer (Karsten Tepe), erfahren die Zuschauer bei der Aufführung. Dann wird sich auch herausstellen, wie effektiv die von Tupperware begeisterte Herta (Marion Denningmann) und der Schlagzeilen-jagende Reporter Freddi (Victor Elbers) zur allgemeinen Verwirrung beitragen. Außerdem weiß vielleicht der menschenscheue Hausmeister Willi (Nico Engelbert), ob die sozial engagierte Therapeutin Rahel (Kerstin Krümpel) mehr Einfluss auf die Insassen hat als die strenge Doppeldoktor-Psychiaterin Ilse Schanz (Rieke Hartmann).

Insgesamt drei Aufführungen

In jedem Fall kennt Gudrun Kuhlmann-Möllenhoff als Souffleuse alle Textpassagen und Dieter Holthaus als Organisator die gesamten Strukturen des Theaterstücks.

Die Aufführungen in der Schützenhalle in Vechtel sind am Freitag, 2. März 2018, um 19.30 Uhr, am Samstag, 3. März, um 19 Uhr und noch einmal am Sonntag, 11. März. Dann gibt es ab 14 Uhr selbst gebackenen Kuchen und Kaffee und im Anschluss die Theatervorstellung.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN