Erstes Treffen der Ideenwerkstatt Fürstenaus Ortskerne sollen schöner werden – aber wie?

Von Gesa Hustede

Wie können die Fürstenauer Innenstadt (Foto) sowie die Ortskterne in Bippen und Berge gestärkt und weiterentwickelt werden? Mit dieser Frage haben sich Vertreter aus der Samtgemeinde im Rahmen einer Ideenwerkstatt beschäftigt. Archivfoto: Jürgen SchwietertWie können die Fürstenauer Innenstadt (Foto) sowie die Ortskterne in Bippen und Berge gestärkt und weiterentwickelt werden? Mit dieser Frage haben sich Vertreter aus der Samtgemeinde im Rahmen einer Ideenwerkstatt beschäftigt. Archivfoto: Jürgen Schwietert

gehu Fürstenau/Bippen/Berge. Im Rahmen des Wettbewerbs zur Stärkung der Ortskerne im Nordkreis hat die erste Ideenwerkstatt für die Samtgemeinde Fürstenau stattgefunden.

Händler, Gastgewerbe, Immobilienbesitzer und Vereine sollen sich hier für ihre Ortskerne zusammenschließen und Projekte entwickeln. Die Ideenwerkstatt in Fürstenau ist die erste von vier Werkstätten, die nach der Auftaktveranstaltung vom 30. Januar in Nortrup stattgefunden hat. Anja Urbanek und Jan Christoph Lendner von der Sweco GmbH aus Bremen, die als Moderationsteam den Ablauf begleiten, erklärten das nächste Vorgehen. In verschiedenen Standortgruppen sollen Projekte entwickelt werden, die zu einer langfristigen Erhaltung beziehungsweise Steigerung der Attraktivität der Ortskerne führen. Ist ein Projekt gefunden, wird eine Projektskizze angefertigt und der Vorschlag beim Ilek-Regionalmanagement eingereicht. Um die konkreten Projekte auch umzusetzen, stellen die vier Samtgemeinden ein Budget zur Verfügung, welches Anfang 2019 im Rahmen eines Wettbewerbs von einer Jury verteilt wird. Geprüft werde die Qualität des Projektes, die sich unter anderem aus der Zusammenarbeit, der Wirksamkeit, dem Innovationscharakter sowie dem Beitrag zur Barrierefreiheit zusammensetzt. Es dürfe kein Ersatz für bereits Vorhandenes sein.

„Es geht um etwas Neues und Innovatives“

Insgesamt stehen 60.000 Euro zur Verfügung, die auf die Samtgemeinden verteilt werden. Dabei komme es auf die besten Projektideen an. „Es geht um etwas Neues und Innovatives, das die Ortszentren voranbringt“, resümiert Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken. Auch eine nachhaltige Wirkung solle es haben. Es haben sich Standortgruppen zu den jeweiligen Ortszentren in Berge, Grafeld und Fürstenau zusammengefunden. Nächster Schritt ist nun die eigenständige Organisation von weiteren Treffen sowie Projektskizzen einzureichen. Die Standortgruppen sollen auch die nächsten Jahre weiter bestehen und aktiv bleiben. „Wir können nur den Anschub geben, die Gruppen müssen dann selbstständig weitergeführt werden“, sagt Lendner. Die nächste Werkstatt findet am 17. April in der Samtgemeinde Bersenbrück statt. Im September soll es ein Netzwerktreffen mit allen Samtgemeinden geben, bei dem alle Akteure zusammen kommen. Im Frühjahr 2019 folgt dann die Abschlussveranstaltung, bei der die besten Ideen prämiert werden.