Mud Edition am 10. März Strong Viking in Fürstenau geht in die nächste Runde

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Der Hindernislauf Strong Viking auf dem ehemaligen Militärgelände in Fürstenau geht am Samstag, den 10. März 2018, in die vierte Runde. Foto: Max KuscheDer Hindernislauf Strong Viking auf dem ehemaligen Militärgelände in Fürstenau geht am Samstag, den 10. März 2018, in die vierte Runde. Foto: Max Kusche

Fürstenau. Der Hindernislauf Strong Viking auf dem ehemaligen Militärgelände in Fürstenau geht am Samstag, den 10. März 2018, in die vierte Runde. Die Organisatoren können einen Teilnehmerrekord verbuchen.

Am 10. März wird es auf dem Waldstück des ehemaligen Militärgeländes Fürstenau matschig. Denn dann findet die „Mud Edition“ des Hindernislauf Strong Viking statt. Die Teilnehmer können zwischen verschiedenen Distanzen wählen, die sie an dem Tag überwinden müssen. Auf 7, 13 oder 19 Kilometern müssen sie dabei wieder reichlich Hindernisse überwinden. Bei der längsten Strecke sind es gleich 46 Hindernisse, mit denen die Teilnehmer zu kämpfen haben werden.

Neue Hindernisse

Dabei soll es auch einige neue Hindernisse geben, wie Jan Ruch, Marketingmanager bei Strong Viking Deutschland, im Gespräch mit unserer Redaktion verrät. Dazu zählen unter anderem Monkey Bars, an denen die Teilnehmer sich entlang hangeln müssen, sowie das „Wheel of Steels“, bei dem man sich quasi in einem Hamsterrad befindet. Darüber hinaus müssen die Teilnehmer durch Schlamm robben, Sandsäcke schleppen und einen Hammer werfen. Wer die 7 Kilometer schafft, darf sich „Lightning“ (Blitz) nennen. Bezwinger des 13-Kilometer-Laufs mit 35 Hindernissen dürfen sich „Warrior“ (Krieger) nennen. Wer den 19-Kilometer-Parcours mit bis zu 46 Hindernissen schafft, ist ein „Beast“ (Biest).

5000 Teilnehmer möglich?

In diesem Jahr haben sich bereits 3800 Teilnehmer für die „Mud Edition“ angemeldet. Jan Ruch geht davon aus, dass die 4000er-Marke auf jeden Fall geknackt werde. Sollten die Temperaturen in den kommenden Tagen noch ansteigen, wäre sogar eine Teilnehmerzahl von rund 5000 denkbar, erzählt er. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr zählte der Strong Viking in Fürstenau 3500 Teilnehmer, 2016 hatten sich knapp 3000 Personen angemeldet.

Doch wie erklärt sich die zunehmende Begeisterung für den Hindernisparcours? „Die Entwicklung war schon ein wenig vorhersehbar“, sagt Jan Ruch. In anderen Ländern wie Frankreich und England sei der Strong Viking bereits vor einigen Jahren zum Trendsport aufgestiegen. In Deutschland wiederhole sich derzeit diese Entwicklung – mit gewisser Verzögerung. Ein weiterer Grund für die steigende Beliebtheit: der Spaß an der Herausforderung. Um den Parcours zu meistern, müssen die Teilnehmer körperlich in Topform sein. Es reiche zum Beispiel nicht, nur regelmäßig zu joggen. Genauso wenig genüge es, in der Freizeit nur Gewichte zu stemmen. Vielmehr seien die Allround-Fähigkeiten gefragt. „Man muss viele Elemente trainieren, um den Parcours zu schaffen“, so Ruch. Hinzu komme, dass viele Teilnehmer das Auspowern als eine willkommene Abwechslung zum Alltag begreifen, sagt der Marketingmanager. „Es macht ihnen einfach auch total Spaß, sich mit dem Schlamm so richtig einzusauen“, ergänzt er.

Wer beim Strong Viking dabei sein möchte, kann sich hier Tickets besorgen. Je nach Distanz des Parcours kosten sie zwischen 67 und 87 Euro.


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