Neue Broschüre Samtgmeeinde Fürstenau bietet „Frühe Hilfen“ für Familien an

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Sie präsentierten die neue Broschüre für die „Frühen Hilfen“: Norbert Hagemann, Sozialraumleiter des Fachdienstes Jugend beim Landkreis, Barbara Reuter vom Familienservicebüro, Thomas Wagener vom zuständigen Fachdienst der Samtgemeinde Fürstenau, und Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken. Was die Altvorderen wohl dazu gesagten hätten? Foto: Jürgen AckmannSie präsentierten die neue Broschüre für die „Frühen Hilfen“: Norbert Hagemann, Sozialraumleiter des Fachdienstes Jugend beim Landkreis, Barbara Reuter vom Familienservicebüro, Thomas Wagener vom zuständigen Fachdienst der Samtgemeinde Fürstenau, und Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken. Was die Altvorderen wohl dazu gesagten hätten? Foto: Jürgen Ackmann

Fürstenau/Bippen/Berge. Die Samtgemeinde Fürstenau hat im Rahmen des Projektes „Frühe Hilfen“ eine neue, überarbeitete Broschüre für junge Familien herausgegeben. Sie gibt einen umfassenden Überblick zu Elternbildungs- und Beratungsangeboten – angefangen von der Säuglingsgymnastik über Kurse wie „Fit mit Kinderwagen“ bis hin zum Elterncafé. Zudem gibt es einen Flyer mit Kontaktadressen.

Wie berichtet, hat die Samtgemeinde Fürstenau zusammen mit dem Landkreis Osnabrück 2016 das Projekt „Frühe Hilfen“ begonnen. Im Mittelpunkt stehen Eltern mit Kindern bis zu einem Alter von drei Jahren aus Fürstenau, Bippen und Berge. Das Ziel: jungen Familien eine gute Zukunft zu ermöglichen.

Beim Auftakttreffen vor zwei Jahren kamen zahlreiche professionelle Helfer aus der Region zusammen, die sich um Familien kümmern – ob als Erzieher, als Ärzte oder Hebammen. Die zentrale Frage damals: Wie können sich die Helfer künftig besser vernetzen und zusammenarbeiten, und zwar so, dass alle Kinder eine faire Chance auf eine gesunde Entwicklung haben? Eine Antwort war die Gründung einer Lenkungsgruppe, die koordinatorische Aufgaben übernimmt.

Alle Familien im Blickpunkt

Im Fokus stehen aber keineswegs nur Familien, die in schwierigen Verhältnissen leben. Vielmehr sollen alle Familien im Blickfeld stehen, um Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern frühzeitig und nachhaltig zu fördern und zu verbessern. Dabei arbeiten in der Samtgemeinde Fürstenau beispielsweise – wie auch in vielen anderen Kommunen – Institutionen wie Kindergärten, Kliniken, Kirchen, Schwangerschaftsberatung oder Jugendamt eng zusammen.

Babybesuchsdienst erfolgreich

Die erste Kontaktaufnahme zu den Familien erfolgt heute in der Regel über den Babybesuchsdienst. Hier sind Bianca Thediek (Fürstenau), Renana Lehmann (Bippen) und Yvonne Rodefeld (Berge) regelmäßig unterwegs, um die neuen Erdenbürger nebst Eltern in den jeweiligen Gemeinden zu begrüßen. Dazu gibt es neben der Broschüre eine Tasche mit hilfreichen Dingen für das Familienleben sowie einen Gutschein über 25 Euro für den Besuch von Angeboten wie die Babymassage, Tragetuchberatung oder dem Babyschwimmen. Anfänglich seien einige Eltern skeptisch gewesen, so Barbara Reuter vom Familienservicebüro der Samtgemeinde. Sie hätten vermutet, dass die Familienverhältnisse hätten ausspioniert werden sollen. Inzwischen habe sich aber herumgesprochen, dass es darum überhaupt nicht gehe. Das zeigten auch die Zahlen. Mehr als 90 Prozent der Familien nähmen das Angebot des Besuchsdienstes an. Auch hätten die Eltern gemerkt, dass nicht der pädagogische Zeigefinger erhoben werde. Sie wüssten, dass es einfach nur darum gehe, ihnen im Bedarfsfall unterstützend und beratend zur Seite zu stehen.

Die Broschüre und den Flyer gibt es unter anderem auch im Familienservicebüro im Verwaltungsgebäude auf der Schlossinsel sowie in den Krippen der Samtgemeinde. Weitere Informationen gibt es bei Barbara Reuter, Telefon 0 5901/932040.


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