Reiner Ökostrom Erste Ladesäule für E-Autos in Fürstenaus Innenstadt

Von Jürgen Schwietert

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In Betrieb genommen: Über die erste Ladesäule in Fürstenaus Innenstadt freuten sich Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken, Netzbereichsmeister Franz-Josef Rolfes, Bürgermeister Herbert Gans, Kommunalbetreuer Thomas Jablonski und Bernd Haverkamp sowie Sven Große-Klettmann von der Netzbetriebssteuerung und Fabian Rohe von der Netzplanung. Foto: Jürgen SchwietertIn Betrieb genommen: Über die erste Ladesäule in Fürstenaus Innenstadt freuten sich Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken, Netzbereichsmeister Franz-Josef Rolfes, Bürgermeister Herbert Gans, Kommunalbetreuer Thomas Jablonski und Bernd Haverkamp sowie Sven Große-Klettmann von der Netzbetriebssteuerung und Fabian Rohe von der Netzplanung. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Fürstenau stärkt die Infrastruktur für Elektromobilität. Vertreter der Stadt Fürstenau, des Versorgers Innogy und der Firma Haverkamp nahmen die erste Ladesäule in in Fürstenau in der Großen Straße vor der Firma Haverkamp nun offiziell in Betrieb.

Nach den Vorarbeiten und der Installation sowie der Ausweisung von zwei Standplätzen zum Laden von elektrisch angetriebenen Autos kann ab sofort Öko-Strom getankt werden. Andere Fahrzeuge dürfen hier weder parken noch halten. Über die erste öffentliche Ladesäule in Fürstenaus Innenstadt freuten sich Stadtdirektor Benno Trütken, Bürgermeister Herbert Gans, Thomas Jablonski von Innogy sowie Bernd Haverkamp, vor dessen Gebäude die Anlage steht. Gemeinsam nahmen sie die Ladesäule offiziell in Betrieb. Mit einem Ladekabel betankte die Gruppe ein E-Auto aus der Innogy-Fahrzeugflotte.

Wichtige Entscheidungshilfe

„Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft unserer Kommune. Mit der ersten Ladesäule haben wir nun einen weiteren wichtigen Schritt gemacht“, sagte Herbert Gans. Benno Trütken ergänzte: „Die öffentliche Ladestation ist die Grundlage für eine flächendeckende Einführung von Elektroautos und eine wichtige Entscheidungshilfe für potenzielle Käufer. Wir würden gerne weitere Lademöglichkeiten, auch auf dem Schlossparkplatz schaffen“. Wie Thomas Jablonski erklärte, werde die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen durch die Dichte des Stromtankstellennetzes mitbestimmt. Deshalb seien Projekte wie in Fürstenau wichtig. Bernd Haverkamp wiederum freute sich auf eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Bereits 80 Innogy-Ladesäulen im Osnabrücker Raum

Im Umkreis von rund 25 Kilometern um Fürstenau herum gibt derzeit bereits acht Ladesäulen für Elektroautos, wie Thomas Jablonski weiter berichtete. Weiter berichtete er, dass Innogy für insgesamt 1250 Ladesäulen Zuschüsse aus Bundesmitteln erhalten habe, die in Zusammenarbeit und mit finanzieller Unterstützung von Kommune sowie Sponsoren an öffentlichen Standorten installiert werden könnten. Innogy betreut aktuell im Osnabrücker Land etwa 80 Ladesäulen – Tendenz rasch steigend.


Die Daten in Stichworten: Zwei Ladepunkte mit 22 kW Ladeleistung, normierter Ladestecker (Mennekes Typ2), Lademöglichkeit über App (eCharge), codiertes Ladekabel (mit Autostromvertrag), Anruffreischaltung, QR-Code; Bezahlung über Autostromvertrag, Paypal, Kreditkarte, Abrechnung kWh-scharf über zertifiziertes Mess- und Abrechnungssystem (bei Autostromvertrag), ansonsten Zeittarife.

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