Christliches Menschenbild Marienschule Schwagstorf lädt Viertklässler ein

Von Jürgen Schwietert

Eine fundierte naturwissenschaftliche Ausbildung kann später für den Beruf wichtig sein. Das erfuhren die Gäste beim Tag der offenen Tür der Marienschule in Schwagstorf. Foto: Jürgen SchwietertEine fundierte naturwissenschaftliche Ausbildung kann später für den Beruf wichtig sein. Das erfuhren die Gäste beim Tag der offenen Tür der Marienschule in Schwagstorf. Foto: Jürgen Schwietert

Schwagstorf. Der Tag der offenen Tür in der Marienschule in Schwagstorf, Haupt- und Realschule mit dem Angebot der Ganztagsbetreuung, wurde gut angenommen. In zwei Vorträgen informierte Schulleiterin Ludgera Gohmann über die Schule.

Die fünfte Klasse (5R1) hieß die Gäste in der Aula willkommen. Ludgera Gohmann stellte verschiedene Projekte, darunter die Buslotsen mit der betreuenden Lehrerin Petra Besselmann ebenso vor wie die gute Seele der Schule, Schulsekretärin Gisela Hagen. Weiterhin ging sie auf die Schulsanitäter und ihre Bedeutung ein. Damit machte Ludgera Gohmann deutlich, das es zur Konzeption der Schule gehöre, Verantwortung zu übernehmen. Auch auf die Schulsozialarbeit, die Berufsorientierung sowie die Unterstützung von Kindern mit Problemen ging die Schulleiterin ein. Ein wichtiges Angebot sei auch die Arbeit der Tutoren. Sie werden in der neunten Klasse ausgebildet und sind dann als Zehntklässler die Ansprechpartner der Neuen, die sich mit alle Fragen an die Tutoren wenden dürfen.

Schüler fördern und fordern

Weiter ging es in der Aula mit einem Lichtertanz sowie dem Film der Schule. Mit einer Power-Point-Präsentation stellte Ludgera Gohmann das Profil der Schule vor. Es stelle auf der einen Seite die Leistung in Verbindung mit den möglichen Schulabschlüssen und auf der anderen Seite die Ausbildung der Persönlichkeit im Sinne des christlichen Menschenbildes in den Mittelpunkt. Aus diesem von Gott gegebenen Auftrag ergebe sich eine Verantwortung für die Schöpfung, eben ihre Bewahrung. Weiterhin betonte Ludgera Gohmann, dass jeder Schüler entsprechend seines Bedarfes beschult und gefördert werde – im erweiterten Sinne des Begriffs Inklusion. Jedes Kind sei einzigartig, seine Potenziale würden erschlossen. Es werde gefördert aber auch gefordert. Dabei nehme die Persönlichkeitsentwicklung einen breiten Raum ein. Katholische Schule heiße, ausgehend vom christlichen Menschenbild, die Schüler im Sinne der Gebote zu erziehen. Die Schule nehme aber auch Kinder nicht christlichen Glaubens sowie Konfessionslose auf. Die Eltern müssten aber hinter dem Profil der Schule stehen.

Anmeldungen: Freitag, 23. Februar 2018, 10 bis 18 Uhr, Samstag, 24. Februar 2018, 10 bis 13 Uhr.