Jeden Dienstag geöffnet Café für seelisch Erkrankte und einsame Menschen in Fürstenau

Sie stellte das neue Kontakt- und Begegnungscafé vor: Sozialarbeiterin Frauke Wunder (rechts). Foto: Jürgen SchwietertSie stellte das neue Kontakt- und Begegnungscafé vor: Sozialarbeiterin Frauke Wunder (rechts). Foto: Jürgen Schwietert

jesc Fürstenau. Der Vereins für Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück (HpH) hat in seinem Apartmenthaus an der Bahnhofstraße in Fürstenau ein Kontakt- und Begegnungscafé eröffnet. Ab sofort können sich jeweils dienstags hier alle interessierten Menschen von 16 bis 18 Uhr treffen. Seelisch Erkrankte sind ebenso willkommen wie einsame Menschen.

Sozialarbeiterin Frauke Wunder und Wolfgang Vorwerk, Bereichsleiter Wohnen und Leben der HpH, hießen zur Eröffnung zahlreiche Gäste willkommen – unter ihnen von der Stadt Fürstenau die Integrationsbeauftragte Antigone Mally, der Jugendpfleger Stefan Bartling und Bürgermeister Herbert Gans.

Nicht nur für HpH-Klienten

„Wir hoffen, dass unser Angebot gut angenommen wird“, betonte Frauke Wunder. Wie Wolfgang Vorwerk ergänzte, seien keineswegs nur HpH-Klienten willkommen. „Hier bekommen auch Alleinstehende die Möglichkeit, mit anderen Menschen zu sprechen“, so der Bereichsleiter, für den es auch wichtig ist, dass Thema psychische Erkrankungen in den Fokus zu rücken. Diese Menschen dürfen nicht am Rande der Gesellschaft stehen bleiben. Ihnen müsse eine Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht werden, betonte Wolfgang Vorwerk.

Bürgermeister begrüßt Initivative

Bürgermeister Herbert Gans lobte die Initiative der HpH ausdrücklich. Er hoffe, dass das Angebot entsprechend der Intention angenommen werde.

Das Apartmenthaus selbst, in dem sich das Kontakt- und Begegnungscafé befindet, bietet vier Wohnungen in einer Größe zwischen 35 und 40 Quadratmeter. Die Begleitung der Mieter übernimmt die ambulante Wohnassistenz der Heilpädagogischen Hilfe. Sie hilft bei der Organisation des Alltags sowie beim Aufbau von sozialen Kontakten.