Erster Klub auf Reinermanns Kegelbahn Schwagstorfs „Lustige Kegler“ feiern 40. Geburtstag

Von Maria Kohrmann-Unfeld

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Die Lustigen Kegler stoßen auf ihr 40-jähriges Bestehen an: Theodor Kruse, Bernhard Tellmann, Heinz Athmer, Paul Knese (sitzend von links), Andreas Reinermann, Anneliese Tellmann, Antonia Athmer, Maria Klaus, Maria Wessel, Ursula Dieckhoff, Maria Knese (stehend von links). Foto: Maria Kohrmann-UnfeldDie Lustigen Kegler stoßen auf ihr 40-jähriges Bestehen an: Theodor Kruse, Bernhard Tellmann, Heinz Athmer, Paul Knese (sitzend von links), Andreas Reinermann, Anneliese Tellmann, Antonia Athmer, Maria Klaus, Maria Wessel, Ursula Dieckhoff, Maria Knese (stehend von links). Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

mkun Schwagstorf. Der gemischte Kegelklub „Lustige Kegler“ hat seinen 40. Geburtstag gefeiert. Genau so alt ist auch die Kegelbahn der Gaststätte Reinermann, die Anfang 1978 fertiggestellt wurde.

Gastwirt Andreas Reinermann ließ es sich natürlich nicht nehmen, mit den Keglern der ersten Stunde auf das Jubiläum anzustoßen. Anschließend ließen sie bei einem festlichen Essen die vergangenen Jahre Revue passieren. „Kegelbruder Heinz Athmer gehört nicht nur zu den ersten Keglern. Er war zusammen mit Josef Wencker, Florenz Holstein und Heinrich Meiners maßgeblich am Bau der Kegelbahn beteiligt“, erinnert sich Andreas Reinermann, der damals seine Ausbildung zum Koch begann.

Spontaner Entschluss

1975 fing alles an. Die Frauengemeinschaft wählte Maria Wessel, Traute Kruse, Antonia Athmer, Maria Klaus, Anneliese Tellmann, Maria Knese und Ursula Dieckhoff in den Vorstand. Sie planten und organisierten Gottesdienste, Ausflüge, Informationsabende, Advents- und Karnevalsfeiern sowie Pfarrfeste. „Als dann die neue Kegelbahn eröffnet wurde, haben wir uns spontan entschlossen, einen Kegelklub zu gründen“, so die derzeitige Kegelmutter Ursula Dieckhoff.

Demnklub fusionierte mit Herrenklub

„Die flotten Sieben“ nannten sie sich und kegelten fortan an jedem ersten Donnerstag im Monat. Hin und wieder luden sie ihre Ehemänner als Gastkegler ein, mit denen sie noch im selben Jahr fusionierten. Mit Eduard Wessel, Theo Kruse, Heinz Athmer, Franz Klaus, Bernhard Tellmann, Paul Knese und August Dieckhoff entstand aus dem Damenklub der gemischte Kegelklub „Die lustigen Kegler“. Sie machten ihrem Namen alle Ehre und kegelten mit großem Eifer „manchmal sogar bis die Hose platzte“, erinnern sie sich. Ursula Dieckhoff hat das erste Kegelbuch mitgebracht. Hier sind fein säuberlich die Namen aller Kegler eingetragen und natürlich die Pumpen und „Alle Neune“. Viele schöne Feste wurden gefeiert: runde Geburtstage, Silberhochzeiten und Goldhochzeiten. Wurde ein Kind geboren, gab es außerdem einen Korinthenweggen. Radtouren standen ebenso auf dem Programm wie Nikolausfeiern und eine mehrtägige Fahrt an die Mosel.

Spaß stand im Vordergrund

„Es war einfach toll. Im Vordergrund stand der Spaß und weniger der Sport“, bringt Maria Knese es auf den Punkt. Dabei haben sie nicht nur an sich gedacht. Häufig wurde die Kegelkasse für wohltätige Zwecke, wie die Welthungerhilfe oder für die Kirchenrenovierung geplündert.

Vier Klubmitglieder sind inzwischen verstorben. An sie denken die lustigen Kegler ganz besonders an ihrem Jubiläumstag. „Wir haben zusammen geweint und gelacht, Freud und Leid miteinander geteilt“, darüber sind sie sich alle einig.


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