Warum der Wald so wichtig ist Schüler unterstützen Wasserverband Bersenbrück

Einige Baumarten des Waldes können auch an ihrem Geruch bestimmt werden. Umweltpädagoge Horst Wieting erklärte den Kindern, worauf sie bei Walderkundungen achten sollten. Foto: Wasserverband BersenbrückEinige Baumarten des Waldes können auch an ihrem Geruch bestimmt werden. Umweltpädagoge Horst Wieting erklärte den Kindern, worauf sie bei Walderkundungen achten sollten. Foto: Wasserverband Bersenbrück

Ohrte. Wie der Wasserverband Bersenbrück mitteilt, haben sich Schüler aus Berge, Bersenbrück, Bramsche, Fürstenau und Schwagstorf mit dem Wasserverband Bersenbrück und dem Forstamt Ankum für den nachhaltigen Schutz des Grundwassers eingesetzt.

Zunächst informierten sich die Kinder und Jugendliche im Wasserwerk Ohrte über die Aufbereitung des regionalen Trinkwassers. Nur zwei Stunden seien im Schnitt in seinen Wasserwerken notwendig, bis das gewonnene Grundwasser die vorgeschriebenen Qualitätsanforderungen erfülle, heißt es vonseiten des Wasserverbands Bersenbrück. Bei einer Probierrunde schmeckten die Schüler den Unterschied zwischen Grund- und Trinkwasser. Nach einem Blick in den gewaltigen Tiefbehälter ging es für die Klassen in den angrenzenden Wald, wo sie etwas über die Zusammenhänge zwischen der guten Filterqualität des Waldbodens und dem sauberen und sauerstoffreichen Grundwasser erfuhren. Ein Blick auf die versteckten Versorgungsbrunnen mitten im Wald, die Beobachtung größerer Damwildgruppen und die Suche nach Tierspuren machten die Walderkundung zum Erlebnis.

Jugendliche helfen beim Bäume pflanzen

Auf einer Grünlandfläche im Wasserschutzgebiet, auf der ein neuer Laubwald zur Sicherung der Grundwasserqualität geschaffen wird, griffen die Jugendlichen dann selbst zum Spaten und pflanzten Buchen, Eichen und Sträucher. „Wenn die Schüler hier vor Ort sind und die einzelnen Schritte der Wassergewinnung nachvollzogen haben, verstehen sie die wichtigen Aufgaben des Waldes für Klima, Natur und Grundwasser viel besser“, erläuterte Umweltpädagoge Horst Wieting.