Nach Palastrevolte Bügerschützen Fürstenau beraten über außerordentliche Versammlung

Bei der Generalversammlung der Bürgerschützen kam es zur „Palstrevolte“ gegen Präsident Horst Selker (links). Foto: Jürgen SchwietertBei der Generalversammlung der Bürgerschützen kam es zur „Palstrevolte“ gegen Präsident Horst Selker (links). Foto: Jürgen Schwietert

ja/jesc Fürstenau. Wie geht weiter mit den Bürgerschützen nach der Palastrevolte vom vergangenen Wochenende weiter? Die Antwort: Am Wochenende wird sich der Vorstand zusammensetzen, um einen Termin für eine außerordentliche Generalversammlung festzulegen.

Wie berichtet, hatte der langjährige Präsident Horst Selker nach einer Intervention einer fünfköpfigen Gruppe von Vorstandskollegen seine erneute Kandidatur zurückgezogen. Insgesamt 36 Jahre hat er im Vorstand mit gearbeitert, davon neun Jahre als Präsident.

Derzeit führt nun Vizepräsident Herbert Schoch die Geschäfte. Wie er in einem Gespräch erklärte, stehe bei der Sitzung am Wochenende die Einberufung und der Termin für die außerordentliche Generalversammlung im Vordergrund. Anträge hierzu nehme er noch entgegen, so Herbert Schoch.

Viele Diskussionen

In den vergangenen Tagen haben die Fürstenauer intensiv über die Geschehnisse bei der Generalversammlung der Bürgerschützen diskutiert – ob auf der Straße, ob in den sozialen Medien. Viele Bürger äußerten sich kritisch zu der Vorgehensweise der fünfköpfigen Gruppe.

Ein Thema war dabei unter anderem der Vorwurf, Horst Selker habe als Präsident oft zu eigenmächtig gehandelt. Entsprechende Behauptungen und Gerüchte wies Herbert Schoch zurück. Alle Beschlüsse seien im geschäftsführenden Vorstand oder im BGB-Vorstand beraten worden, betonte der Viztepräsident.