Keine Verletzten Großeinsatz wegen Brandes in einem Fürstenauer Seniorenheim

Von Jürgen Schwietert

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Fürstenau. Am Montagmittag ist im Pastor-Arning-Haus an der Konrad Adenauer-Straße in Fürstenau in einem Zimmer ein Feuer ausgebrochen. Rund 100 Helfer waren vor Ort, da die Einsatzzentrale vorsorglich einen „Massenanfall von Verletzten“ – so der Fachbegriff – angenommen hatte. Bewohner des Altenheims kamen nicht zu schaden.

Nachdem sich der von einer Mitarbeiterin entdeckte Brand im Obergeschoss des Pastor-Arning-Hauses bestätigt hatte, wurden umgehend die umliegenden Feuerwehren aus Schwagstorf, Vechtel und Ohrtermersch/ Ohrte, Bippen sowie die Drehleitereinheit aus Ankum alarmiert, um die Fürstenauer Wehr zu unterstützen. Auch der Rettungsdienst und Polizei war vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Bippen brauchte aber nicht mehr anrücken.

Mit schwerem Atemschutz

Unter Leitung des Fürstenauer Ortsbrandmeisters Gunnar Tetzlaff brachten die Helfer das Feuer schnell unter Kontrolle. Mehreren Trupps gingen unter schwerem Atemschutz zur Evakuierung und Brandbekämpfung vor. Sie kontrollierten sicherhaltshalber noch einmal alle Räume, die Mitarbeiter des Pastor-Arning-Hauses zuvor bereits geräumt hatten.

Das betroffene Zimmer hängten die Helfer mit einem Rauchvorhang ab. Dennoch konnten sie nicht verhindern, dass das betroffene Geschoss leicht verqualmt wurde. Der Bereich sowie die unmittelbar darunter liegenden Räume sind aufgrund des durchsickernden Löschwassers derzeit nicht bewohnbar.

Mitarbeiter reagierten hervorragend

„Die Mitarbeiter haben hervorragend reagiert und das zweite Obergeschoss umgehend evakuiert“, erklärte Geschäftsführer Udo Hoffeld, verbunden mit einem Dank an das Team. „Wir sind dabei, für die betroffenen Bewohner interne oder externe Lösungen zu finden. Die Versorgung ist sichergestellt. Wir werden alle Bewohner unterbringen können“, betonte er. Der Schaden belaufe sich auf eine sechsstellige Summe, so Udo Hoffeld weiter.

Über das Unglück informierten sich auch Brandabschnittsleiter Nord Ralf Auf dem Felde, Gemeindebrandmeister Reiner Berndsen und sein Stellvertreter Stefan Brüwer sowie Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken und Feuerwehrsachbearbeiter Jan Bojer.

Die Brandursache ist noch nicht geklärt.


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