Konzert in St. Bonifatius Kammerchor Bersenbrück singt in Neuenkirchen i.O.

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Bersenbrück/Neuenkirchen. Großen Werken für Chor und Orchester des englischen Komponisten John Rutter hat sich der Kammerchor Bersenbrück in diesem Jahr besonders gewidmet. Ein festliches Konzert wird am Sonntag, 22. Oktober, um 16.30 Uhr in der St. Bonifatiuskirche in Neuenkirchen (Oldenburg) stattfinden.

Als Hauptwerk erklingt das „Magnificat“ für Solosopran, Chor, Orchester, Orgel und Harfe, außerdem die eindrucksvolle Psalmvertonung „O clap your hands together all ye people“ Solisten sind Steffi Isenberg – Sopran, Eva Bäuerle – Harfe und Dr. Gabriel Isenberg, hauptamtlicher A-Kirchenmusiker an St. Viktor, Damme – Orgel. Für eine professionelle Orchesterbegleitung sorgt das Kammerorchester „Musica Viva“ Ibbenbüren unter der Leitung von Heiner Vornhusen. Die musikalische Gesamtleitung hat Regionalkantor Axel Eichhorn.

John Rutter, Jahrgang 1945 ist seit 1980 Ehrenmitglied des Westminster Choir College an der Princeton-Universität und seit 1988 Mitglied der Guild of Church Musicians. 1996 erhielt er das Lambeth Doctorate of Music in Anerkennung seiner Verdienste um die Kirchenmusik, 2007 wurde Rutter Commander of the Order of the British Empire (CBE) und 2013 mit der Orlando di Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für Deutschland (ACV) ausgezeichnet. Die Orlando di Lasso-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Dachverbandes der katholischen Kirchenmusik in Deutschland und wird nur in besonderen Fällen und aufgrund herausragender kirchenmusikalischer Verdienste auf musikforschendem, kompositorischem, musikkulturellem wie musikerzieherischem Gebiet verliehen.

Maria groovt mit

Das „Magnificat“ ist einer der neutestamentlichen Lobgesänge – zugeschrieben der Gottesmutter Maria, welcher zahlreiche Komponisten zu großartigen Werken inspiriert hat. Rutter verteilt den lateinischen Text auf sechs Sätze und fügt zusätzlich ein altenglisches Gedicht aus dem 15. Jahrhundert als zweiten, meditativen Satz ein, in dem Maria nach mystischer Tradition mit einer Rose verglichen wird.

Die meisten Sätze sind geprägt von einer tänzerischen Fröhlichkeit und festlichem Charakter. Die Quelle seiner Inspiration für diese Komposition seien die jubilierend-ausgelassenen Marienfeste der lateinamerikanischen Kulturen, sagt John Rutter über sein Magnificat.

„Während man beim bekannteren Magnificat von Johann Sebastian Bach stets das Gefühl hat, trotz aller kontrapunktischer Qualität musiziert man doch immer nur himmlisches Entzücken mit angezogener Handbremse, so traut sich John Rutter, an den passenden Stellen auch mal richtig‚ die Sau rauszulassen. In den Ecksätzen stelle ich mir jedenfalls immer vor, wie Maria heimlich mitgroovt.“ so Axel Eichhorn etwas scherzhaft zu diesem Stück.


Karten gibt es noch bis zum 21. Oktober, 12 Uhr zu vergünstigten Vorverkaufspreisen bei den Buchhandlungen M. Weitzmann in Neuenkirchen (Oldb.) und „Bücherwelt“ E. Richter in Bersenbrück. (Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Auszubildende und Arbeitslose – Kinder bis 10 Jahren frei). Restkarten an der Abendkasse

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