Internationaler Austausch Lions-Jugendcamp zu Gast in Ankum und Gehrde

Von Franz Buitmann

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Eine international besetzte Jugendgruppe war auf Einladung des Lions-Clubs „Leonarta“ zu Gast in Ankum und in die Gehrde. Auf dem Hof Groneick probierten die Jugendlichen auch ihre Fähigkeiten beim Golfen. Foto: Franz BuitmannEine international besetzte Jugendgruppe war auf Einladung des Lions-Clubs „Leonarta“ zu Gast in Ankum und in die Gehrde. Auf dem Hof Groneick probierten die Jugendlichen auch ihre Fähigkeiten beim Golfen. Foto: Franz Buitmann

Ankum/Gehrde. Teilnehmer des internationalen Lions-Jugendcamps in Bad Essen unter der Betreuung von Bernd Harras, waren auf Einladung des Lions-Clubs „Leonarta“ in Ankum und Gehrde zu Gast. Die 23 Jugendlichen kommen aus Israel, Finnland, Indonesien, Taiwan und Sumatra.

Erstes Ziel der Gruppe war Ankum. Dort begrüßte Bürgermeister Detert Brummer-Bange die Gäste und stellte die Gemeinde vor. Nicola Feige vom Lions-Club führte sie anschließend durch die St. Nikolaus-Kirche mit ihren Kunstwerken. Ein besonderes Erlebnis war der Aufstieg auf den Turm mit weiter Sicht über Ankum. Bei einem Gang durch Ankum konnten sich die Jugendlichen zudem ein Bild von der Gemeinde – einschließlich eines Zwischenstoppin der Eisdiele.

Mit einem sportlichen Teil

Anschließend fuhr die Gruppe weiter zum Hof Groneick in Gehrde, wo die Lions-Frauen eine Brotzeit zur Stärkung vorbereitet hatten. Gehrdes stellvertretender Bürgermeister Michael Lange hieß die Gäste willkommen und erläuterte kurz die Struktur seiner Gemeinde. Gehrde im Artland biete viel für die Naherholung, alte Artlandhöfe prägten das Bild, erläuterte er unter anderem. Überdies ging er auf die Gemeinde- und Schulpartnerschaften mit Orten in Polen ein.

Dann begann der sportliche Teil des Aufenthaltes, und zwar auf dem Hof Groneick in Gehrde. Beim Bogenschießen unter Anleitung von Bernd Groneick konnten die Jugendlichen zunächst ihre Treffsicherheit ausprobieren. Weiter ging es mit Pitch & Putt-Golfen. auch hier waren alle mit großer Begeisterung dabei.

In andere Kulturen eintauchen

Zum Jugendcamp- und Austauschprogramm erläuterten Bernd Harras, Mitglied des Lions-Club Bad Essen „Wittlager Land“ und Elisabeth Nieberg, Präsidentin des Lions-Clubs „Leonarta“, dass es das Programm jedes Jahr vielen Tausend jungen Menschen die Möglichkeit gebe, das Leben in anderen Kulturen zu erleben und so ein neues Verständnis von der Welt zu gewinnen. Im Gegensatz zu anderen Austauschprogrammen sei das YCE-Programm nicht auf Bildung oder Beruf ausgelegt. Stattdessen werden die Teilnehmenden aufgefordert, diese Reisegelegenheit zu nutzen, um ihre Heimatländer zu repräsentieren, anderen ihre eigene Kultur nahe zu bringen.

In allen Ländern der Welt

Die Teilnehmer von Austauschprogrammen oder Jugendcamps besuchten dabei Orte, die von allgemeinem Interesse seien, beteiligen sich an Hilfsprojekten mit Clubmitgliedern und nähmen an Sportereignissen teil. Ein Lions-Jugendaustausch mit Aufenthalt in Gastfamilien könne in allen Ländern der Welt, in denen Lions-Clubs ansässig seien, unabhängig von Lions-Jugendcamps arrangiert werden. Er dauere in der Regel vier bis sechs Wochen. Lions-Jugendcamps wiederum dauern ein bis zwei Wochen und beinhalten in der Regel einen Aufenthalt in einer Gastfamilie vor oder nach dem Camp.


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