Schaffert: Formfehler Wasserverband Bersenbrück wählt Ausschuss neu

Der Wasserverband Bersenbrück, hier seine Zentrale, muss seine Ausschusswahlen teilweise wiederholen. Foto: Horst SchwitallaDer Wasserverband Bersenbrück, hier seine Zentrale, muss seine Ausschusswahlen teilweise wiederholen. Foto: Horst Schwitalla

Bersenbrück. Wegen eines Formfehlers muss der Wasserverband Bersenbrück die Wahl seines Verbandsausschusses in sechs von 16 Bezirken wiederholen.

Alle fünf Jahre wählen die Mitglieder des Wasserverbandes einen Verbandsausschuss als Aufsichtsgremium. Wahlberechtigt sind Grundbesitzer im Altkreis Bersenbrück, Erbbauberechtigte und die Gemeinden als Körperschaften. Weil das Interesse an den Wahlversammlungen gering ist, bleiben dort in der Regel die Gemeindevertreter unter sich. In diesem Frühjahr gab es Überraschungen, weil in Merzen und Fürstenau ungewöhnlich viele Mitglieder an den Wahlversammlungen teilnahmen.

Bei der Vorbereitung der Wahl im März sei der Verband unter Zeitdruck geraten, was „zu einer bedauerlichen Verkettung unglücklicher Umstände führte,“ erklärt dazu Verbandsgeschäftsführer Ralph-Erik Schaffert. Der Verband müsse nämlich die Ermittlung des Wasserverbrauchs abwarten, weil von diesem Wert auch die Zahl der Mitglieder im Verbandsausschuss abhänge. Außerdem sei es kompliziert gewesen, 16 Wahltermine zu finden. Stattfinden durften die Urnengänge nach einer Vorgabe nämlich nur nachmittags oder abends.

„Trotzdem aktionsfähig“

Außerdem sollte die Wahl vor dem 1. April abgeschlossen sein. An dem Tag endet nämlich laut Satzung die Amtszeit des alten Ausschusses.

Die Verbrauchszahlen kamen so spät, dass nicht mehr alle Wahltermine fristgemäß im Amtsblatt veröffentlicht werden konnten. Nun müssen in Engter, Bramsche, Rieste, Bersenbrück-Gehrde, Alfhausen und Ankum die Wahlen wiederholt werden.

Ein Problem entstünde dem Wasserverband dadurch aber nicht. Er bleibe weiter aktionsfähig, betont Schaffert. Es habe sich nämlich herausgestellt, dass der alte Verbandsausschuss weiter im Amt bleibe, bis der neue gewählt sei. Es sei aber nicht zu erwarten, dass der Verbandsausschuss vor November einberufen werde. Dann findet seine jährliche Regelsitzung statt, in der unter anderem der Wirtschaftsplan für das kommende Wirtschaftsjahr verabschiedet wird.


0 Kommentare