Start am 1. August MVZ für Orthopädie im Ankumer Krankenhaus


Ankum. Im Marienhospital in Ankum entsteht gerade ein Medizinisches Versorgungszentrum für Orthopädie. Zwei qualifizierte Fachärzte sollen am 1. August hier die Arbeit aufnehmen. Chefarzt Dr. Mumme Schüller und Hanno Hufnagel aus Menslage werden auch operieren.

Dort, wo einst Karl Raupach seine fast schon legendäre gynäkologische Praxis betrieb, wird gerade fieberhaft umgebaut. Aus energetischen Gründen erhielten die Räume eine neue Fensterfront, dahinter entstehen auf 150 Quadratmetern vier Behandlungsräume. Ein Sonografiegerät soll hier aufgestellt werden und eine umfassende Ausrüstung für orthopädische Behandlungen. Für Operationen stehen die vor wenigen Jahren neu gebauten OP-Räume des Ankumer Krankenhauses zur Verfügung.

Mumme Schüller kommt aus dem Franziskushospital am Harderberg, dem führendem Haus für Unfallchirurgie und Othopädie im Osnabrücker Land. 2016 trat er in Ankum als Chefarzt an mit dem Versprechen, eine eigene orthopädische Hauptabteilung aufzubauen, die das ganze Spektrum der orthopädischen Chirurgie abdeckt.

Mit dem Versorgungszentrum, einer vollwertigen orthopädischen Fachpraxis, kommt Schüller der Erfüllung seines Versprechens einen wesentlichen Schritt näher.

Weitere Bauprojekte

Unterstützt wird Schüller von Hanno Huflage, wie er selbst Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Huflage stammt aus Menslage und machte sein Abitur in Quakenbrück, bevor er Medizin studierte.

Werner Lullmann vom Verbund der Niels-Stensen-Kliniken im Osnabrücker Land und Christian Nacke, Verwaltungsdirektor des Ankumer Krankenhauses, setzen auf das Medizinische Versorgungszentrum. Sie hoffen, in Ankum die Kapazität aufzubauen, die benötigt wird, um dem Osnabrücker Nordkreis eine umfassende orthopädische Versorgung zu verschaffen.

Beim Bau des MVZ arbeitet das Krankenhaus bevorzugt mit regionalen Betrieben zusammen. Das soll auch der Fall sein, wenn in den kommenden Wochen Patientenzimmer modernisiert und mit eigenen Bädern ausgerüstet werden. Die Zimmer sollen in kleinen Bauabschnitten bearbeitet werden, damit die Abteilungen ihre Arbeit fortsetzen können.

2018/19 möchte das Ankumer Krankenhaus seinen Altbautrakt erneuern. Das Investitionsvolumen wird auf 14 Millionen Euro geschätzt.


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