2600 Fans auf Facebook Ankumer über seinen Back-Blog, Lieblingsrezepte – und seine Diät

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Osnabrück. Cupcakes, Macarons, Motivtorten: Stefan Diekmann aus Ankum liebt das Backen. Die Rezepte und beeindruckenden Fotos seiner Kreationen veröffentlicht der 34-Jährige auf seinem Blog „Tschakko Creations“. Auf Facebook hat er mittlerweile mehr als 2500 Fans.

Alles begann vor gut zwei Jahren am Muttertag. „Eigentlich habe ich vorher höchstens mal einen Marmorkuchen gebacken“, sagt Stefan Diekmann. Aber in diesem Jahr wollte er seiner Mutter eine besondere Freude bereiten. Bei einem Online-Versand für Zutaten von Pralinen, Kuchen und Desserts habe er ein Angebot für eine Fondant-Torte entdeckt. Wer sich noch auf Marmorkuchen-Niveau befinden sollte: Fondant ist eine weiche Zuckermasse, die sich zum Modellieren und Dekorieren eignet, eine Art Zuckerglasur. Diese verzierte der Ankumer, der ursprünglich aus Bissendorf kommt und in Bad Essen zur Schule ging, mit rosa Zuckerschmetterlingen, die er zu einem Herz zusammenlegte. (Weiterlesen: Osnabrücker Blogger bloggen voll vollwertige Rezepte)

Da sich der Marketing-Manager ohnehin für Blogs und soziale Netzwerke interessierte und er nach der ersten gelungenen Torte seinen Spaß am Backen entdeckt hatte, startete er seinen Blog „Tschakko Creations“, auf dem er Rezepte für bestimmte Anlässe wie Halloween, Valentinstag oder – natürlich – Weihnachten veröffentlicht. Dazu stellt er Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Sein persönliches Lieblingsrezept: der Oreo-Käsekuchen.

18 Kilo abgenommen

So entspannend es Diekmann auch findet, nach Feierabend noch in seiner Küche herumzuwerkeln: Derzeit versucht er, nur etwa alle zwei Wochen den Backofen anzuschmeißen. Wenn etwas gebacken wird, muss es ja auch gegessen werden. Und auch wenn er viel verschenke: „Man isst eben schon eine Menge selbst.“ Deshalb halte er gerade Diät und habe schon 18 Kilo abgenommen.

Hochzeitstorte für Bekannte

Verkaufen darf er seine Kreationen übrigens nicht: „In Deutschland darf nur ein ausgebildeter Konditor auch Torten gewerblich vertreiben“, erläutert er. Eine Torte zu verschenken ist natürlich erlaubt – so wie das letzte „Prachtstück“, das der Ankumer für Nachbarn seiner Eltern gefertigt hat: eine mehrstöckige Hochzeitstorte „für Schokoholiker“ mit einem Schokokuchen mit Vanille-Kirschfüllung, Kinderschokolade und einem Brownie-Boden mit Zartbitter-Ganache – verteilt über mehrere Etagen. Zwei Wochen lang hat er an dem Kunstwerk gearbeitet, vor allem die beiden Figuren „Milky & Schoki“, deren Liebesgeschichte durch die Werbung bekannt wurde, kosteten Stefan Diekmann viel Fingerspitzengefühl. Auch einem Backblogger geht einmal ein Kuchen gründlich daneben: „Ich habe mich einmal an einem Lebkuchenhaus probiert, das war die reinste Bruchbude“, erinnert sich Stefan Diekmann. Die Ruine landete einfach im Müll.

Dass er irgendwann einmal genug von Backwaren haben könnte, glaubt der Hobbybäcker allerdings nicht. „Ich esse immer noch sehr gerne Kuchen. Leider.“

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