Vorarbeiten für Neubau Bäume müssen für Kita „Zur Freude“ in Bersenbrück weichen

Von Franz Buitmann

Die zu fällenden Bäume auf dem Gelände des Neubaus des Katholischen Kindergartens „Zur Freude“ kennzeichneten jetzt Josef Kessens, Rolf Gelinsky, Hermann Böhnisch, Mirja Müller-Dams und Christian Klütsch. Foto: Franz BuitmannDie zu fällenden Bäume auf dem Gelände des Neubaus des Katholischen Kindergartens „Zur Freude“ kennzeichneten jetzt Josef Kessens, Rolf Gelinsky, Hermann Böhnisch, Mirja Müller-Dams und Christian Klütsch. Foto: Franz Buitmann

Bersenbrück. Am Samstag, 25. Februar, sollen die vorbereiteten Arbeiten für den Neubau der Kindertagesstätte „Zur Freude“ an der Hasestraße in Bersenbrück beginnen.

Dann sollen einige Bäume gefällt werden, die für den Neubau entfernt werden müssen. Auch auf dem Gelände des Neubaus des Alten- und Pflegeheims St. Josef-Stift werden schon bald einige Bäume gefällt, um die Baustelle vorzubereiten.

Kürzlich haben Vertreter der Forstverwaltung, der Stadt Bersenbrück, der St. Vincentius-Kirchengemeinde, des Heimatvereins und der Architektenfirma das Gelände besichtigt. Sie kennzeichneten die Bäume, die in dem Bereich des künftigen Neubaus stehen. Lediglich einige Bäume, die nicht mehr ganz verkehrssicher sind, kommen dazu. Auf dem Bauplatz befindet sich derzeit ein Therapiegarten, einige Bäume und Sträucher werden dem Neubau weichen müssen. Ein großer Teil kann aber stehen bleiben, wertvolle Sträucher werden eingeschlagen, um demnächst wieder verwendet zu werden. Auch die Buchenhecke wird, eingekürzt, an anderer Stelle zur Abschirmung erneut verwendet. Wieder verwendbare Teile des Therapiegartens werden zwischengelagert, um sie ebenfalls in anderer Form erneut zu installieren. Einige Stämme der gefällten Bäume sollen übrigens in das künftige Spielgelände des Kindergartens integriert werden.

Das Gebäude des Kindergartens „Zur Freude“ der Katholischen Kirchengemeinde St. Vincentius ist in die Jahre gekommen. Es gibt mittlerweile gravierende Wasserschäden, eine ist Sanierung nicht wirtschaftlich. Weil ein Neubau am bisherigen Standort Waldweg an der „Freude“ nicht möglich ist, soll der Neubau einschließlich Kinderkrippe auf dem kircheneigenen Grundstück an der Hasestraße entstehen. Die Lage des Neubaus und auch die Gestaltung in Form und Farbe wird auf das historische Klosterensemble Rücksicht nehmen. Bauherrin wird die Stadt Bersenbrück sein, nach Fertigstellung wird das Gebäude per Vertrag an die Katholische Kirchengemeinde St. Vincentius übertragen.

Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 2,4 Millionen Euro. In Abzug gebracht werden 400000 Euro Zuschuss des Bistums, 180000 Euro Landeszuwendung und 100000 Euro Zuschuss der Katholischen Kirchengemeinde St. Vincentius aus dem Verkaufserlös des Kindergartengrundstücks an der Ecke Waldweg/Wasserkamp. Es verbleiben somit rund 1,72 Millionen Euro, von denen die Stadt gemäß dem Finanzierungsvertrag 90 Prozent und die Samtgemeinde Bersenbrück zehn Prozent zu finanzieren hat.


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