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09.11.2016, 18:52 Uhr WUNSCH NACH VERÄNDERUNG

Spannungen im Bersenbrücker Samtgemeinderat

Kommentar von Martin Schmitz

Auszeit genommen: In einer Sitzungsunterbrechung beraten sich die Samtgemeinderatsmitglieder getrennt nach den politischen Lagern. Foto: Martin SchmitzAuszeit genommen: In einer Sitzungsunterbrechung beraten sich die Samtgemeinderatsmitglieder getrennt nach den politischen Lagern. Foto: Martin Schmitz

Bersenbrück. Es läuft nicht rund zwischen der CDU, neuerdings CDU/FDP, und den übrigen Gruppen und Fraktionen im Samtgemeinderat. Dazu ein Kommentar von Martin Schmitz.

Es läuft immer noch nicht rund zwischen der CDU, neuerdings CDU/FDP, und den übrigen Gruppen und Fraktionen im Samtgemeinderat. SPD, Grüne und Wählergemeinschaften tun sich unter anderem schwer mit Michael Johanning, der für den CDU-Konfrontationskurs der vergangenen fünf Jahre steht. Johanning scheint auch in den eigenen Reihen nicht ganz unumstritten zu sein, wie sein erstes Wahlergebnis als Vizebürgermeister zeigt.

Mit der Wahl von Agnes Drostes zur Ratspräsidentin verbindet sich aber zugleich die Hoffnung, dass sie zur Integrationsfigur werden könnte, die für ein besseres Klima im Samtgemeinderat sorgt. Damit übernähme sie nach dem Bürgermeisteramt in Alfhausen eine zweite schwere Bürde.

Und dann wäre da noch FDP-Newcomer Bernd Rehme: Enttäuscht vom „Regierungslager“, dockt er nun bei der CDU an und macht damit zum ersten Mal aus der Fraktion eine Gruppe. Auch das könnte ein Signal für Veränderung sein.


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