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Staus in Ankum B214: Ein „Pfropf“ bleibt in Bersenbrück

Weil die Hilfsampel einen Tag früher abgebaut wurde als die Baustelle in Ahausen, gab es wieder einmal lange Staus in Ankum. Foto: Thomas OeverhausWeil die Hilfsampel einen Tag früher abgebaut wurde als die Baustelle in Ahausen, gab es wieder einmal lange Staus in Ankum. Foto: Thomas Oeverhaus

Ankum/Bersenbrück. Ein Ende mit Schrecken? Staus in Ankum kündigen das Ende der Straßenbaustelle auf der B214 zwischen Ankum und Bersenbrück an. In Bersenbrück soll aber noch eine Kreuzungsbaustelle bis Ende November gesperrt bleiben.

Am Dienstag verstopften wieder einmal lange Blechkarawanen die Alfhausener Straße in Ankum. Der Grund: Die Hilfsampel an ihrer Einmündung in die Bundesstraße war schon abgebaut. Doch die Umleitung um die Straßenbaustellen in Bersenbrück war noch in Kraft. Viele Autofahrer aus Richtung Alfhausen gerieten in Ankum ins „Nadelöhr“ der Einmündung.

Die Straßenbaustelle zwischen Ahausen und Bersenbrück wurde erst am Mittwoch aufgelöst, teilt Cord Lüesse, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück, mit. Warum die Ampel in Ankum einen Tag zu früh abgebaut wurde, dazu äußerte er sich nicht.

Das Straßenbauamt lässt zwischen Ahausen und Bersenbrück-West die Fahrbahn sanieren, die Restarbeiten sollen ohne Sperrung erledigt werden. Die innerörtliche Fahrbahnsanierung in Bersenbrück sei bereits abgeschlossen, so Lüesse weiter, die Sperrung aufgehoben.

Daneben gibt es aber noch städtische Kreuzungsbaustellen, zu denen Lüesse sich nicht äußert, sondern auf die Stadt verweist. Sein Amtskollege Reinhold Heidemann, Leiter des Bersenbrücker Bauamts, hält es genauso, äußert sich nicht über die Baustellen der Landesbehörde. Auf den Kreuzungsbaustellen in der Stadt sind die Arbeiten ebenfalls so weit abgeschlossen, dass der Verkehr dort wieder fließen kann, auch ins Gewerbegebiet West hinein, in dem Anlieger schon reichlich Unmut über die lange Sperre geäußert haben und sie als geschäftsschädigend verurteilen.

Es gibt da nur ein Problem: Zwischen Gewerbegebiet und Ortsumgehung der B 68 liegt die Baustelle für die neue Ampelkreuzung Im Grunde. Deren Bau braucht Zeit, weil eine ihrer Einmündungen mit einem Bahnübergang über das Gleis der Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn geführt werden muss. Heidemann geht davon aus, dass die Kreuzung bis Ende November gesperrt bleibt.

Der Fernverkehr aus Richtung Ankum kommt bis auf die Ortsumgehung B68 an Bersenbrück heran. Dann muss er aber weiter die Umleitung über Alfhausen und Neuenkirchen-Vörden nehmen, von dort auf der L 107 (Hastruper Damm) weiter in Richtung Bersenbrück.

Auch auf der Ostseite Bersenbrücks muss der Fernverkehr in die L107 abbiegen (Neuenkirchener Straße) und über Neuenkirchen-Vörden und Alfhausen die Stadt umgehen.

Immerhin: Für Ankum dürfte sich damit der Baustellenärger erledigt haben. Bis irgendwann die angekündigte Fahrbahnsanierung im Ort beginnt.


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