SPD zu Stadtverwaltungsplänen „CDU Bersenbrück fehlt Teamfähigkeit“

Wird das „alte Rathaus“ in Bersenbrück reaktiviert? Die SPD kritisiert Pläne der CDU, die eine eigenständige Stadtverwaltung aus der Samtgemeindeverwaltung ausgliedern will. Foto: Reinhard RehkampWird das „alte Rathaus“ in Bersenbrück reaktiviert? Die SPD kritisiert Pläne der CDU, die eine eigenständige Stadtverwaltung aus der Samtgemeindeverwaltung ausgliedern will. Foto: Reinhard Rehkamp

Bersenbrück. Mit der Übernahme der Position des Stadtdirektors durch Bürgermeister Christian Klütsch verzichtet die Bersenbrücker CDU auf viele Vorteile für die Bürger, kritisiert die SPD in einer Pressemitteilung.

„Wertvolle Synergieeffekte, die sich aus der Zusammenarbeit im Rathaus ergeben haben, werden künftig ausbleiben“, skizziert Widu Höckelmann, designierter Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Stadtrat. Es sei ehrgeizig, die Bersenbrücker Geschicke mit drei Mitarbeitern bewerkstelligen zu wollen. Doppelte Strukturen, wo sie nicht nötig seien, seien nicht zielführend. Stadtratsmitglied Nicodemus Oeverhaus hält die Angelegenheit für eine unkluge Umschichtung von Kompetenzen.

Die Bersenbrücker SPD sei sicher, dass das sozialdemokratische Parteibuch des Samtgemeindebürgermeisters Horst Baier eigentlicher Auslöser der CDU-Entscheidung sei. Unter CDU-Samtgemeindebürgermeister Michael Lübbersmann, so SPD-Vorsitzender Franz Wiewel, habe die Konstellation gut funktioniert und der Stadt Bersenbrück gutgetan. Die SPD kritisiert mangelnde Teamfähigkeit der Christdemokraten. Offensichtlich fehle Fingerspitzengefühl im Umgang mit Baier. Künftig würden die Wege zu den Rathäusern der Stadt länger werden.


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