Spenden für „Kindgerecht“ See- und Sporthotel in Ankum offiziell eröffnet


Ankum. Mit 350 geladenen Gästen haben Georg Dobelmann und sein Team die Eröffnung des neuen See- und Sporthotels in Ankum gefeiert. Am Sonntag kamen noch einmal 4000 Besucher bei Tag der offenen Tür hinzu. Auch am Montag lag die Besucherzahl ähnlich hoch.

„Hier trifft man auch den Opa mit seinem Enkel beim Fachsimpeln in der Sportsbar“ betont Hoteldirektor Klaus Schuchardt. Das Hotel sei mit allen Angeboten für jeden frei zugänglich, alle Gäste könnten sich von der ersten Sekunde an wohlfühlen, Schwellenängste gebe es im See- und Sporthotel nicht, so der erfahrene Kenner der Hotelszene.

24 Monate Fleißarbeit

Und genauso war es. Zahlreiche Besucher nutzen den farblich markierten Rundgang durch alle Bereiche des Hotels um sich einen Eindruck davon zu machen, was in 24 Monaten Fleißarbeit entstanden war. Viele waren „angetan“ von den stilvoll ausgestatteten Hotelzimmern und freuten sich immer wieder über die Leistungen der Küche und der Servicekräfte.

Caroline und ihre Tipps

Bevor die Gäste jedoch über den roten Teppich des Haupteingangs gehen konnten, bekamen sie scherzhaft und herzhaft von Schauspielerin Caroline vom Behrensberg informative Tipps, wie sie gut durch den Festabend kommen würden. Sie hieß auch schon mal eine Besuchergruppe, die sich bis dahin zwar noch nicht so recht kannte, willkommen, klebte eine Runde Malerkrepp um sie und wies ihnen den Weg, um den Gastgebern, Andrea Schulz und Georg Dobelmann, ordentlich „Guten Tag“ zu sagen.

So locker und entspannt sollte es für die Gäste weitergehen. Zunächst konnten sie zwei Stunden jeden Winkel des Hotels erkunden, Kontakte pflegen und kennenlernen, was die Gastronomie des Hauses alles zu bieten hat. Vor allem die neu gestalteten Zimmer, viele davon als „Boarding-House-Zimmer“ mit Kochnische eingerichtet, stießen auf großes Interesse. Und überall freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotels, die nahezu jede Frage zum neuen Haus und zum Konzept beantworten konnten.

„Super-VIP’s“ neben der Eventbühne

Georg Dobelmann, Unternehmer, aber ganz „Druchhorner Junge“ geblieben, ließ es sich nicht nehmen, vor allen anderen Gästen die „Super-VIP´s“ zu begrüßen, für die er eigens eine Sitzgruppe neben der Eventbühne bereitgestellt hatte. Onkel Hubert, Tante Ulla und zahlreiche Nachbarn waren die ersten Gäste, die Georg Dobelmann unter dem Applaus der Festgesellschaft besonders willkommen hieß.

„Wie macht man ein Hotel?“

„Ich baue seit 30 Jahren Postenbörsen, aber wie macht man ein Hotel?“ aber wie macht man ein Hotel?“ , das sei die erste Frage gewesen, als er die traditionsreiche aber in die Jahre gekommene Immobilie an der Tütinger Straße erworben habe. Der Kaufpreis sei damals „so was von billig“ gewesen. Was genau er investiert hat, verriet er nur beiläufig. Rund 8,5 Millionen Euro dürften es bisher gewesen sein.

Es bewege ihn, zu sehen, wie sich jetzt jeden Tag Gutes in dem Hotel entwickele und der Ort ein guter und sicherer Platz für viele fleißige Mitarbeiter geworden sei, so der Kaufmann. Professor Ulrich Feige spielte humorvoll die Telefonate nach, in denen Georg Dobelmann mit dem damaligen Eigentümer der Hotelanlage, Herbert Holtgreife, über den Kauf verhandelt habe.

Enochs und Gans sagen „Danke“

Er wolle einfach „ganz lieb Danke sagen“ so Georg Dobelmann, der sich bei den Vertretern der Kreditinstitute, Kai Hagen, Bernd Heinemann und Jörg Zeggel genauso bedankte wie bei Paul Schockemöhle und Ullrich Kasselmann, die dem Standort Ankum und damit ihm die Treue gehalten hätten. Auch eine Delegation des VfL Osnabrück um Lothar Gans und Trainer Joe Enochs überbrachten ihre besten Wünsche und dankten für die sportliche Zusammenarbeit vieler Jahre.

Seinen „Architekten“ und Freunden, Planer Josef Thole, Architekt Thomas Korb aus Hamburg und „Quasi-Architekt“, Malermeister Jürgen Apke, gelte sein besonderer Dank, hätten sie ihn doch in unzähligen Einzelplanungen und Baubesprechungen begleitet, so Dobelmann.

Applaus für die Handwerker

Zwar habe er schon mindestens 100 Projekte durchgeführt, so gute Handwerker wie in Ankum seien ihm aber noch nie untergekommen, so Thomas Korb. Die Handwerker waren es auch, die wohl den größten Applaus des Abends bekamen. Anstelle der „Chefs“ hatte Georg Dobelmann die für ihn wichtigsten Akteure in dem Projekt, die Mitarbeiter selbst, auf die Bühne gebeten.

Statt Geschenken Geld für „Kindgerecht“

„Ein sehr heftiger Betrag“ sei zustande gekommen, habe er doch alle Gäste des Abends gebeten, anstelle von Eröffnungsgeschenken lieber dem gemeinnützigen Verein „Kindgerecht“ etwas Geld zukommen zu lassen. Günter Kosmann, Vorsitzender des Ankumer Vereins, sprach Georg Dobelmann und allen Spendern seinen Dank aus.

In die Hände des „Dreigestirns“ des Hotels, an Hoteldirektor Klaus Schuchardt, seinen Hotelmanager Patrick Föcke und Küchenchef Christian Meijer übergab Georg Dobelmann symbolisch sein neues Haus. „Ich habe meinen Job gemacht, jetzt seid ihr dran“ so der Eigentümer. Dobelmann: „Die Drei haben sich gefunden, da wächst was“.

Aushängeschild für Ankum

Auch die „Politik“ ließ Georg Dobelmann nicht zu kurz kommen. Christian Calderone vom Niedersächsischen Landtag und Bundestagsabgeordneter André Berghegger (beide CDU) bestätigten Georg Dobelmann sein gutes Händchen für Projekte in der Region und dass er mit dem Hotel erneut etwas Außergewöhnliches geschaffen habe. Ankums Bürgermeister Detert Brummer-Bange bestätigte dem umtriebigen Unternehmer, dass das Hotel ein neues Aushängeschild für Ankum sei. Das tue der Wirtschaft und dem Tourismus in Ankum sehr gut. Er stelle sich die Frage, was Georg Dobelmann als Nächstes vorhabe und spielte damit auf das Hotel Schmidt an, das Traditionshaus im Schatten des Ankumer Doms, das Georg Dobelmann in der Zwischenzeit erworben hat.

„Der Druchhorner Junge“

Neben vielen Details des neuen Hotels waren die weiteren Planungen von Georg Dobelmann auch immer wieder Thema bei den Gesprächen unter den Gästen. Viele von ihnen waren schon mal in Georg Dobelmanns Besprechungsraum in seiner Ankumer Zentrale. Vermutlich hängen dort schon die ersten Pläne für das nächste Projekt an der Wand, vermuteten einige. Getreu dem Spruch, der sich ebenfalls in Georg Dobelmanns Büro findet der lautet: „Alle sagten, es geht nicht. Bis einer kam, der wusste das nicht und hat´s gemacht!“. So wie Georg Dobelmann, der „Druchhorner Junge“, eben ist.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN