Katzen-Geschichte erfunden Bersenbrück: Polizei in die Irre geführt

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Es geht ihnen wieder gut. Die Tierschutzorganisation „Lichtblick aller Pfoten“ kümmert sich um die Katzen, die eine Frau in einem Müllcontainer gefunden haben wollte. Die Geschichte stellte sich allerdings als nicht glaubwürdig heraus. Foto: Corinna Hinterding/Lichtblick aller PfotenEs geht ihnen wieder gut. Die Tierschutzorganisation „Lichtblick aller Pfoten“ kümmert sich um die Katzen, die eine Frau in einem Müllcontainer gefunden haben wollte. Die Geschichte stellte sich allerdings als nicht glaubwürdig heraus. Foto: Corinna Hinterding/Lichtblick aller Pfoten

Bersenbrück. Den Bersenbrücker Fundkatzen geht es gut. Die Geschichte, dass sie angeblich in einem Müllcontainer gefunden wurden, stellt sich in Nachhinein als nicht haltbar heraus.

Laut einer Polizeimitteilung hatte eine Frau in Bersenbrück vier Katzen in einer Plastiktüte in einem Container gefunden. Das Bersenbrücker Kreisblatt veröffentlichte diese Meldung . Daraufhin meldete sich eine Familie, die angab, die Katzen stammten vom Dachboden eines Gebäudes auf ihrem Anwesen nahe Bersenbrück. Eine streunende Katze hatte dort sechs Junge zur Welt gebracht. Als die Mutter wegblieb, begannen die Kätzchen jämmerlich zu miauen. Verwesungsgeruch alarmierte die Bewohner, sie sahen auf dem Balken nach und entdeckten die Kätzchen in einem bedauernswerten Zustand, zwei aus dem Wurf waren bereits verhungert.

Die Familie fütterte die die Fundkatzen zunächst einmal. Dann startete sie einen Aufruf auf Facebook, um jemanden zu finden, der die Tiere aufnehmen und sich um sie kümmern könnte. Daraufhin habe sich eine Frau gemeldet und die Katzen übernommen. Die Frau brachte die Katzen zum Verein „Lichtblick aller Pfoten“ und gab bei der Polizei an, sie in einem Container gefunden zu haben.

Von der Polizei erneut vernommen, habe die Frau nun erklärt, sie sei aus ihrem persönlichen Umfeld angesprochen worden, warum sie die Kätzchen denn im Hause habe? Daraufhin habe sie zu ihrer Rechtfertigung die Geschichte vom Containerfund erfunden. Die Person, die sie angesprochen habe, habe dann aber darauf gedrungen, die Polizei einzuschalten, und habe sie auch auf die Wache begleitet.

Für die Frau könnte ihr Verhalten nun Konsequenzen haben. Ihr drohe eine Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat, so die Polizei.


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