120 Einsatzkräfte vor Ort Waldbrand in Ankum hält sieben Feuerwehren in Atem

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psb/pm Ankum. Ein Flächenbrand im Ankumer Ortsteil Westerholte hat am Dienstag 120 Feuerwehrleute aus sieben Feuerwehren in Atem gehalten. Aus bisher noch ungeklärter Ursache war am Nachmittag ein Waldstück in Brand geraten. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 15.15 Uhr war die Feuerwehr Ankum zu einem Flächenbrand in einem Nadelwald an der Hamberger Straße in Ankum gerufen worden. Kurz zuvor, so berichtet die Feuerwehr, seien Anwohner durch Anrufer darauf hingewiesen worden, dass es in dem Wald brennen würde. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatte sich das Bodenfeuer auf einer Fläche von etwa 500 Meter Länge und bis zu sieben Meter Breite ausgedehnt. Der trockene Waldboden bot den Flammen reichlich Nahrung.

Wassertransport im Pendelverkehr

Wegen der schlechten Wasserversorgung ließ die Feuerwehr Ankum die Tanklöschfahrzeuge aus Alfhausen, Badbergen, Bersenbrück, Gehrde, Merzen und Hesepe nachalarmieren. An einem Hydranten wurde eine Wasserentnahmestelle eingerichtet, an der Einsatzwagen ihre Tanks auffüllen konnten, um es im Pendelverkehr an die Brandstelle zu befördern. Außerdem verlegten die Feuerwehren eine etwa 2000 Meter lange Schlauchleitung und „zapften“ einen in der Nähe liegenden Teich für die Löscharbeiten an.

Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden

Nach Angaben der Feuerwehr Ankum konnte das „offene Feuer“ binnen kurzer Zeit gelöscht werden, die Nachlöscharbeiten hätten sich aber bis in den Abend hingezogen. Menschen oder Gebäude seien aufgrund der ländlichen Lage des Einsatzortes nicht gefährdet gewesen, teilte die Polizei am Dienstagabend mit. Die Beamten nahmen die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ob möglicherweise ein offenes Feuer am Waldrand – dort wurde eine Feuerstelle entdeckt – den Flächenbrand ausgelöst hat, ist noch nicht geklärt.

Feldküche sorgt für kühle Getränke

Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius und angesichts einer zunächst nicht absehbaren Einsatzdauer war zum Schutz der Einsatzkräfte aus sieben Feuerwehren auch ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor Ort. Das Team wurde später von der Schnellen Einsatzgruppe 1 (SEG) abgelöst. Die Feuerwehr Bippen versorgte die 120 Einsatzkräfte angesichts des heißen Sommerwetters mit gekühlten Getränken.

Brennender Traktor in Berge

In Berge geriet am späten Dienstagnachmittag ein Traktor bei der Feldarbeit in Brand.


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