Aktion gegen Kinderlähmung Bersenbrücker Gymnasiasten sammelten 39000 Deckel

Überwältigt vom zweiten „Deckeldonnerstag“ im Gymnasium wurden SV-Beratungslehrer Christian Link (vorne links) und Schülersprecherin Lea Klück (Mitte). Foto: Heinz BenkenÜberwältigt vom zweiten „Deckeldonnerstag“ im Gymnasium wurden SV-Beratungslehrer Christian Link (vorne links) und Schülersprecherin Lea Klück (Mitte). Foto: Heinz Benken

Bersenbrück. „Deckel gegen Polio“ nennt sich eine Aktion der Rotarier in Deutschland. An dieser Hilfsaktion gegen Kinderlähmung beteiligt sich auch das Gymnasium Bersenbrück bis zu den Herbstferien mit den „Deckel-Donnerstagen“.

Am ersten Deckeldonnerstag kamen rund 1500 Deckel von Plastikfaschen zusammen, am vergangenen Donnerstag waren es sogar rund 37500 Deckel, die von den Gymnasiasten mit Zustimmung und Unterstützung der örtlichen Getränkegroßmärkte und Lagerhallen gesammelt wurden. Die Deckel sind Kunststoffverschlüsse, die aus Polyethylen (HDPE), einem hochwertigen, recyclingfähigen Material bestehen.

Mit rund 12000 Deckeln erzielte die Klasse 7b das beste Ergebnis des zweiten Deckeldonnerstags. Schulleiter Falk Kuntze war beeindruckt und versprach den Schülern eine Belohnung, die möglicherweise musikalisch ausfallen könnte.

Initiiert hatte die Deckel-Aktion die Schülervertretung mit Schülersprecherin Lea Klück, die unterstützt wurde von Christian Link, Beratungslehrer der Schülervertretung (SV).

Das Gymnasium hat außerdem einen Sammelcontainer für PET-Deckel neben dem SV-Raum aufgestellt, der von allen Deckelsammlern aus der und außerhalb der Schule zur Zeit und auch noch nach den Ferien genutzt werden kann.

„Auf das bisherige Ergebnis der Schulaktion können unsere Jugendlichen stolz sein,“ lobte Christian Link. „Es zeigt auch, wie stark sich die Schülerinnen und Schüler einsetzen können und wollen.“ 500 Deckel ermöglichen jeweils eine Polioimpfung. Die Kinderlähmung (Polio) ist eine hoch ansteckende Krankheit, die vor allem Kleinkinder, jedoch auch Erwachsene, befällt. Das Virus verursacht dauerhafte Lähmungen und Verkrüppelungen, eine Infektion kann sogar tödlich verlaufen.


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