Schon 250 Übernachtungen Bestnoten für Wohnmobil-Stellplatz in Ankum

Drei Wohnmobilisten-Paare überraschten Bürgermeister Detert Brummer-Bange und Joachim Bosse (5. und 6. von links) mit einem Geschenk. Foto: Gemeinde AnkumDrei Wohnmobilisten-Paare überraschten Bürgermeister Detert Brummer-Bange und Joachim Bosse (5. und 6. von links) mit einem Geschenk. Foto: Gemeinde Ankum

Ankum. Seit dem Frühjahr gibt es auf dem Neuen Markt in Ankum sechs Parkplätze mit Versorgungsleitungen für Wohnmobile. Jetzt konnte die Gemeinde bereits die 250. Übernachtung auf diesen Plätzen feiern.

Für Bürgermeister Detert Brummer-Bange und Joachim Bosse, der die Stellplätze ehrenamtlich betreut, ein guter Grund, die Gäste mit einem Geschenk zu überraschen.

Übernachtung bedeutet in diesem Fall, dass Gäste mit ihrem Wohnmobil ein oder zwei Tage in Ankum verbringen. Gezählt werden nicht Personen, sondern Fahrzeuge. Drei Wohnmobile standen an diesem Tag auf dem Neuen Markt. Die „Ankumer Gaugerichtstropfen“, ein Kugelschreiber und einen Schlüsselanhänger ging für die 250. Übernachtung an ein Ehepaar aus Neuss.

Mit dem guten Tropfen bedacht wurde auch ein Paar aus Lingen. Sein Wohnmobil war das 170. auf dem Platz, der sechs Fahrzeuge aufnehmen kann und für die Wohnmolbil-Reisenden kostenfrei ist. „Früher ist uns zwar der Kirchturm aufgefallen“, erzählten die beiden Lingener, „aber wir sind immer nur durch Ankum durchgefahren. Dann haben wir den Stellplatz entdeckt und uns gesagt, jetzt nehmen wir uns mal die Zeit, um Ankum anzuschauen.“

Und sie sind wie die Gäste aus Neuss und das Paar aus Cochem voll des Lobes über Ankum, den Platz, der mitten im Ort liegt, und Joachim Bosses Service. Der kümmert sich fast täglich um „seine“ Wohnmobilisten. Er zählt nicht nur, sondern überreicht den Ankommenden auch Informationen zu Ankum, damit die wissen, was sie unternehmen, wo sie shoppen und essen können.

Bosse weiß aus vielen Gesprächen, dass dieser Stellplatz Bestnoten bekommt und auch aus dem Ausland anzieht. 39 niederländische Wohnmobile mit 54 Übernachtungen waren schon da, dazu Belgier, Dänen und Franzosen. Sie würden auf jeden Fall weiterverbreiten, sagen die Paare übereinstimmend, dass es sich lohne, hier Station zu machen. Den Platz wie den Ort könne man nur bestens empfehlen.


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